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Reviews von Chris Caffery
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Cover von Chris Caffery -- House Of Insanity
Band: Chris Caffery Homepage Chris Caffery bei Facebook Metalnews nach 'Chris Caffery' durchsuchenChris Caffery
Album:House Of Insanity
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:AFM Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:10.07.09
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"Zum verrückt werden..."

Nachdem sein letztes Album „Pins And Needles“ von der Allgemeinheit nicht gerade gut aufgenommen wurde, wechselte Gitarrenvirtuose CHRIS CAFFERY das Label und ließ sich für seinen nächsten Anlauf zwei Jahre Zeit. Nun erscheint mit „House Of Insanity“ sein neuestes Werk, diesmal bei der renommierten Plattenfirma AFM.

Wie so oft im traditionellen Metal-Bereich ist auch bei CHRIS CAFFERY das Innovationsrisiko verhältnismäßig gering, in seiner Funktion als Gitarrenvirtuose kennt der Mann aber natürlich ein paar mehr Skalen und Akkorde als der Durchschnittsklampfer und entsprechend vielschichtig fällt sein Spiel auf „House Of Insanity“ auch aus. Mit „Seasons Change“ und dem Titeltrack gibt’s dann auch gleich mal zwei schmissige Uptempo-Songs, in denen Mr. Caffery sowohl mit hinreichend innovativen Gesangslinien als auch – selbstverständlich – mit Gitarrenspiel erster Güte aufwartet. Die auf dem Album permanent saudummen Texte sind die andere Seite der Medaille, aber vornehmlich geht es hier immer noch um die Musik. Auch Songs wie das mit Klavier angereicherte „Solitaire“, das eine gewisse Coolness versprüht oder auch das groovende „Shame“ gehören zweifelsohne zu den Highlights dieser CD und unterstreichen sowohl den Einfallsreichtum des Musikers als auch den Abwechslungsreichtum der vorliegenden Platte. Produktionstechnisch sieht es auf „House Of Insanity“ leider nicht ganz so rosig aus, denn das Klangbild ist insgesamt etwas zu dünn und der Gitarrensound klingt verflixt nach Amp-Modeling. Ins Aus katapultiert sich der Meister allerdings durch Songs wie die von Akustikgitarren getragene Weichspühler-Ballade „Winter In Hamburg“, in der Herr Caffery seine fragwürdigen Deutschkenntnisse zur Schau stellt und das absolut misslungene BOB MARLEY-Cover „Get Up, Stand Up!“, das an eine Straftat grenzt. Dank all der hier aufgeführten Vor- und Nachteile ist die neue CHRIS CAFFERY-Platte ein solides Heavy Metal-Album, das zwar zweifelsohne besser als der Durchschnitt ist, von einem Musiker mit der Vergangenheit eines Mr. Caffery hätte man sich jedoch einiges mehr gewünscht.

Mit „House Of Insanity“ hat Gitarrenlegende CHRIS CAFFERY das miserable Vorwerk locker übertroffen – allerdings war das auch nicht sehr schwer. Fans traditionellen Heavy Metals können und sollten diese Platte ruhig antesten, eine Genre-Referenz ist sie jedoch bestimmt nicht. Anspieltipps: „Seasons Change“, „Solitaire“, „Shame“.

Trackliste:
01. Seasons Change
02. House Of Insanity
03. I Won't Know
04. The Fleas
05. Madonna
06. Big Brother
07. Back's To The Wall
08. Solitaire
09. I'm Sorry
10. Shame
11. Winter In Hamburg
12. No Matter What
13. Get Up, Stand Up [BOB MARLEY-Cover]
Spielzeit: 01:08:04

Line-Up:
Chris Caffery - Vocals, Guitar
Nick Douglas - Bass
John Macaluso - Drums
Paul LaPlaca - Guitar, Keyboard

Gastmusiker:

Glen Drover - Guitar
Jeff Loomis - Guitar
Alex Skolnick - Guitar
Zak Stevens - Vocals
Thomas Meyns [Metalviech]
03.07.2009 | 09:50
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