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News zu Christian Mistress
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The Oath
4
Black Metal, Heavy Metal, Melodic Death Metal, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Groovig blackender Death Metal"
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"Diese Mistress bitte noch vor Christmas" | ||||||||||||||||||
| CHRISTIAN MISTRESS aus Olympia, Washington, liefern mit „Possession“ ihr Relapse-Debüt bzw. ihr Zweitwerk nach „Agony & Opium“ [von 2010] ab. Bereits der Opener, „Over & Over“, packt den Hörer am Schlafittchen und rockt und rifft in herrlich gestriger 80er-/NWOBHM-/Retro-Hardrock-Heavy-Metal-Manier derart energetisch und unverdrossen drauflos, dass man unwillkürlich mitwippt. „Pentagram And Crucifix“ packt noch etwas Doom-Schwermut und Tritonus dazu, aber auch hier macht die ungewöhnliche, angeraute Stimme von Frontfrau Christine Davis [irgendwo zwischen PJ HARVEY, JANIS JOPLIN und BONNIE TYLER] eine ausgesprochen gute Figur zu häufig zweistimmigen Riffs/Gitarrenläufen und dem schlichten, aber natürlich ungemein effektiven Rhythmusgerüst. Ebenso prächtig weiter geht es gleich im Anschluss mit „Conviction“, das an alte JUDAS PRIEST [zu „Sad Wings Of Destiny“- oder „Sin After Sin“-Zeiten] gemahnt. “The Way Beyond” beginnt ebenso langsam wie sinister, mausert sich aber zügig zu einem flotten Midtempo-Rocker in schöner NWOBHM-meets-DANZIG-Tradition, gefolgt vom Titeltrack [übrigens ein Cover der schwedischen Untergrund-Doomster FAITH], der zwischen balladesk und rockig mäandert und bei dem Christine ihr stimmliches Spektrum demonstrieren kann. „Black To Gold“ ist ein bodenlos eingängier Traditional Metal-Hardrock-Stomper, der einmal mehr an SAVIOURS erinnert und „There Is Nowhere” [wie auch „All Abandon”] beginnt zwar als Ballade, kippt dann aber gen IRON MAIDEN bzw. JUDAS PRIEST mit schier unwiderstehlichen Doppelgitarren und Melodien. Das ist aber noch nicht alles, denn auch „Haunted Hunted” entpuppt sich binnen kurzem als schlicht zwingend, denn hier wächst einem die Matte fast von alleine und jeder noch so schütter gescheitelte Schädel bewegt sich unwillkürlich auf und ab: was für Harmonien! Die direkte, wuchtig-trockene Produktion schmeichelt den Kompositionen und auch sonst ist alles so, wie es sein soll: Das Vintage-Equipment bzw. der orangene Röhren-Amp glüht, die Haare fliegen, der Schweiß rinnt von den Wänden, das Bier fließt in Strömen und deshalb ergeht eine klare Empfehlung an alle, die nach traditonellen Metal-Klängen bzw. Retro-Metal zwischen SAVIOURS, PRIESTESS, SLOUGH FEG, alten IRON MAIDEN, noch älteren JUDAS PRIEST und NWOBHM-Sound lechzen, es gerne klassisch, ehrlich, beseelt und/oder besessen, schnörkellos und direkt haben: „Possession“ von CHRISTIAN MISTRESS ist für Euch...! | ||||||||||||||||||
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