.: SUCHE
Interviews mit Chronaexus
Mehr aus den Genres
CD Review: Watain - Lawless Darkness
+/- Review+/- Review

Watain
Lawless Darkness


Black Metal, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten bzw. 3.5 von 7 Punkten
"Richter der Dunkelheit!"
CD Review: Rimthurs - Svartnar

Rimthurs
Svartnar


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Traufenjuwel"
CD Review: Firtan - Niedergang

Firtan
Niedergang


Black Metal, Pagan Metal
5 von 7 Punkten
"Potential erfolgreich aufgezeigt!"
CD Review: Milking The Goatmachine - Milking In Blasphemy

Milking The Goatmachine
Milking In Blasphemy


Black Metal, Grindcore
5.5 von 7 Punkten
"Extremer Metal wunderbar absurd und abwechslungsreich."
CD Review: Ondskapt - Arisen From The Ashes

Ondskapt
Arisen From The Ashes


Black Metal
4 von 7 Punkten
"Gewohnt gute Kost"
CD Review: Audrey Horne - Blackout

Audrey Horne
Blackout


Classic Rock
6 von 7 Punkten
"Zur ursprünglichen Klasse zurückgefunden "
CD Review: Mystic Prophecy - Monuments Uncovered

Mystic Prophecy
Monuments Uncovered


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Party-Häppchen"
CD Review: Cavalera Conspiracy - Psychosis

Cavalera Conspiracy
Psychosis


Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Wenn der Zuckerhut abflacht"
CD Review: Dr. Living Dead! - Cosmic Conqueror

Dr. Living Dead!
Cosmic Conqueror


Crossover, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Spaßig wie eh und je"
CD Review: Stälker - Shadow Of The Sword

Stälker
Shadow Of The Sword


Melodic Speed Metal
3.5 von 7 Punkten
"Durchschnittliches Low-Fi-Geschrammel"
Cover von Chronaexus -- A Tempest Of Reticence
Band: Chronaexus Homepage Chronaexus bei Facebook Metalnews nach 'Chronaexus' durchsuchenChronaexus
Album:A Tempest Of Reticence
Genre:Black Metal
Label:Buried In Hell Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.07.11
Share:

"Kalifornische Eiszeit"

Guter Black Metal kann durchaus in einer Umgebung, in der mehr als 300 Sonnentage im Jahr Usus sind, gedeihen. Chile zum Beispiel brachte Bands wie HETROERTZEN oder die auf diesen Seiten erst vor kurzem erwähnten KURSED hervor, die sich fernab jedes Copycat-Daseins ein eigenes Soundkästchen mit viel Luft für die zu Papier gebrachten Ideen erbauen konnten. ABSU aus dem ebenfalls nicht gerade niederschlagsreichen Texas konnten mit "Abzu" einer DER Brecher des letzten Jahres in den Äther feuern. Und jetzt ist Kalifornien an der Reihe, die in Form von CHRONAEXUS einen in sich geschlossenen Klangkosmos zur Schau stellen, der vor allem bei Anhängern der zweiten amerikanischen Black-Metal-Welle auf Gefallen stoßen wird.

Aus einer rasenden Melancholie heraus werfen die - mittlerweile zu einem Quartett aufgestiegenen - Protagonisten mit schwelgerischen, ineinander fließenden Arrangements um sich. Diese erstarken zu ihrer vollen Größe dank der angemessen druckvollen Produktion, die den Spagat zwischen sehnsüchtig in die Ferne verhallenden Gitarren sowie einer beseelten Rhythmus-Abteilung, in der weder zu dick aufgetragen noch dem strengen Riff-Diktat der Sechssaiterfraktion nachgegeben wird, gekonnt hinbekommt. Insbesondere die langsameren Passagen, in denen die ganz großen Leads aufgefahren und gelegentlich auch mal Shoegaze-Momente verarbeitet werden, profitiert das Material von dem fein abgestimmten Gespür der Macher hinter dem Mischpult. Doch käme Stücken wie der fantastische Opener keine Gerechtigkeit zu, wenn man kein Wort über ihre inhaltlichen Stärken verlöre.

Als da wären beispielsweise die fantastischen Melodiebögen eines nachdenklichen, im späteren Verlauf hart zuschlagenden "Rememberance Forgotten", die gefühlvollen Akustik-Einschübe über das gesamte Album hinweg oder das sich insgesamt immer weiter steigernde "Remnants", aber auch viele weitere Momente, die man nicht aus der Distanz zerpflücken, sondern sich anhören sollte. Das hierfür zuständige Label macht es da dem potenziellen Kundenkreis in der ganzen Welt leicht: Das Bandcamp-Konto von Buried Hell Records fertigt alle möglichen Bedürfnisse - von der bloßen mp3 bis hin zum Kauf der physischen Version durch Weiterverlinkung - ungefähr genauso professionell ab wie CHRONAEXUS, die 99 Prozent der heimischen Black-Metal-Szene von der Landkarte fegen.

Trackliste:
01 - Odyssey to the Cardinal's Peak
02 - Remnants
03 - Algedonic Awakening
04 - Rememberance Forgotten
05 - Against The Grain Of Normality
06 - Prehension Of Being
Spielzeit: 00:43:27

Line-Up:
Nick Liuzzi - Gesang, Gitarre
Matt Thompson - Gitarre
Pete Chavez - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
11.02.2012 | 13:16
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin