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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Chthonic -- Bu-Tik
Band: Chthonic bei Facebook Metalnews nach 'Chthonic' durchsuchenChthonic
Album:Bu-Tik
Genre:Melodic Black Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:31.05.13
CD kaufen:'Chthonic - Bu-Tik' bei amazon.de kaufen
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"Neue Konzepte aus Taiwan"

Ein Besuch beim Dalai Lama, großes Ansehen durch politische Aktivitäten, der Hass vieler, durch Auflehnung gegen die Unterdrückung und somit gegen lang bestehende Gesetze – ja teilweise sogar Polizeischutz und Abbrüche von Auftritten… Was klingt, wie das Leben eines sich auflehnenden Politikers, ist in Wirklichkeit die Geschichte von CHTHONIC. Die aus Taiwan stammende Melodic-Black-Metal-Band, die immer wieder mit ihrer Musik und ihren Einstellungen [vor allem auch den Texten] von sich reden machen – sind wieder mit einer neuen Scheibe am Start. Natürlich handelt es sich bei „Bu-Tik“ wieder um ein Konzeptalbum, mit vielen düsteren Geschichten aus dem fernen Osten. Selbstredend stellt sich dann noch die Frage, was bieten die Jungs und das Mädel musikalisch? Oft als CRADLE OF FILTH und DIMMU BORGIR-Kopie verkannt, bahnte man sich bisher immer weiter den Weg, doch wie sieht es dieses Mal aus?

Im Grunde hat man viele Mittel beibehalten, die einen bisher bekannt gemacht haben. Abgesehen von den Texten, bietet die Musik melodischen Black-Metal, der schon an die beiden europäischen Kollegen erinnert. Durchaus wissen CHTHONIC allerdings immer mit ihrer Briese östlicher Musik zu begeistern. Immer wieder kommen traditionelle Instrumente zum Einsatz, wie man sie sonst nur aus Kung-Fu-Filmen oder aus dem China-Restaurante um die Ecke kennt. Dies gibt „Bu-Tik“ wieder die nötige Würze, um sich von der Masse abzuheben und für sich einen markanten Sound zu schaffen. Aber auch im eigenen Soundgebilde hat sich etwas getan. Leider nehmen die Songs etwas an Komplexität ab, was damit zu tun hat, dass die Songs selten mehr als vier bis fünf Minuten fassen. Früher war die Band noch etwas experimentierfreudiger und lies sich durch die längeren Zeiten in den Songs mehr Freiheiten. Nun nimmt man eben etwas weniger komplexe Strukturen und klotzt dafür etwas mehr mit dem Tempo. Immer wieder schießen rasendschnelle Blast-Beats los, dazu wird gebrüllt und gekeift, das Keyboard bietet einen angenehmen und dezenten Teppich und als Ausbruch gibt es dann eben die fernöstlichen Instrumente. Leider kommen diese auf dem Album ab und an zu kurz. Wenn man etwas hat, das einen wirklich auszeichnet, dann sollte man dies nicht auf ein Minimum reduzieren. Klar, keiner hat etwas davon, wenn die Band einen damit plakativ zuklatscht aber etwas mehr dürfte es schon sein. In sich bilden die Songs ein gutes Gesamtbild, allerdings ohne feste Höhepunkte auszumachen. Ganz nach dem Motto: Magst du einen Song, magst du alle…

Alles in allem lässt sich sagen, dass hier erneut ein starkes Werk abgeliefert wird, das durch seinen Exotenbonus durchaus auch seine einzigartigen Reize hat. Klar, man hört, dass die großen Vorbilder bei CRADLE und DIMMU liegen, allerdings hat die Band nie einen großen Aufriss darum gemacht, zu wissen, wo die Inspirationsquellen liegen. Fakt ist, die Band liefert ein knackiges Melodic-Black-Metal-Album, welches wieder keinen Ausfall verzeichnet und sich weiterhin stark macht, auch den europäischen Markt weiter zu erobern.


Trackliste:
01. Arising Armament [intro]
02. Supreme Pain For The Tyrant
03. Sail Into The Sunset’s Fire
04. Next Republic
05. Rage Of My Sword
06. Between Silence And Death
07. Resurrection Pyre
08. Set Fire To The Island
09. Defenders Of Bú Tik Palace
10. Undying Rearmament [Outro]
Spielzeit: 00:40:46

Line-Up:
Doris „ThunderTear“ Yeh -Bass
Freddy Lim - Vocals
Jesse Liu - Guitar
CJ Kao - Keyboard
Dani Wang - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
30.05.2013 | 14:53
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