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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Chthonic -- Mirror Of Retribution
Band: Chthonic Homepage Chthonic bei Facebook Metalnews nach 'Chthonic' durchsuchenChthonic
Album:Mirror Of Retribution
Genre:Black Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.08.09
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"Schneller, härter, gesichtloser"

Die taiwanesische Symphonic-Black-Metal-Band CHTHONIC bringt mit „Mirror of Retribution” ihr inzwischen fünftes Album heraus. Mit dem letzten Album, „Seediq Bale“ und der Tour mit ENSIFERUM konnten die Taiwanesen in Europa einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Mischung aus DIMMU BORGIR, CRADLE OF FILTH und der eigenen Note an asiatischem Flair gab der Band einen außergewöhnlichen Sound. Ob dieser Sound auch 2009 vorhanden ist, und ob er eine Chance hat, sich in die Herzen der Menschen zu schleichen, lässt sich klären.

Erst einmal muss man sich durch ein anderthalb Minuten langes Intro kämpfen, welches nicht groß stört, aber auch nicht wirklich Stimmung aufbaut. Dann gibt es die volle Keule! „Blooming Blades“ knallt einem um die Ohren, wie man es selten zuvor von der Band gehört hat. Unheimlich druckvoll, schnell und hart knallen die Riffs. Die Blast Beats fetzten an allen Enden und ganz schnell kommt der Gedanke, „das klingt doch nach den sehr schnellen Zeiten von CRADLE OF FILTH“. Ein kleiner Blick auf die CD lässt zeigen, hier war Ex-CRADLE-Mixer Rob Caggiano mit von der Partie. Lieder wie das aktuelle Video, „Fort-Nine Theurgy Chains“ reißen die ganze Landschaft ein und legen den Fokus auf Härte und Geschwindigkeit. An sich ist das auch kein Problem, wäre da nicht die Tatsache, dass CHTHONIC dabei das vernachlässigen, was sie eigentlich so einzigartig macht. Die asiatischen Keyboard-Parts sind zwar noch vorhanden, jedoch bei weitem nicht so stark wie auf den Vorgängern. Das hat zwar am Ende noch eine eigene Note, aber der Beigeschmack „ich höre CRADLE OF FILTH mit Asia-Folk-Keys“ lässt einen doch etwas grübeln. Trotzdem ist „Mirror of Retribution” kein schlechtes Album. Es leistet sich in dem Gebiet, in dem es sich bewegt, weder einen Fehler noch einen Langeweiler und lässt die Nackenmuskeln ordentlich kreisen. Textlich gibt man sich wieder politisch und spricht die taiwanesische Geschichte an. Wer auf totales Geholze steht, dem sei auch der Bonustrack „Unlimited Taiwan“ empfohlen, hier gibt es noch einmal richtig auf die Nuss.

Fazit: An sich macht das Album durch und durch Spaß und gibt eine ordentliche Symphonische-Black-Metal-Granate ab. Störend ist eigentlich nur, dass man hin und wieder an die Kollegen aus England erinnert wird. Die Einzigartigkeit bleibt, schrumpft jedoch enorm und das ist sehr schade. Die Keyboardanteile waren das, was CHTHONIC bisher so besonders gemacht haben und man wünscht sich doch die Anteile der letzten Album zurück, um eben nicht mehr an CRADLE OF FILTH erinnert zu werden. Wenn CHTHONIC es schaffen, auf dem nächsten Album die Härte und das Spieltalent, das sie zeigen, mit der früheren Einzigartigkeit zu verbinden, dürfte ein perfekter Silberling geboren werden.

Trackliste:
01. Autoscopy
02. Blooming Blades
03. Hearts Condemned
04. Venom In My Veins
05. The Aroused
06. Sing-Ling Temple
07. 1947
08. Fort-Nine Theurgy Chains
09. Rise Of The Shadows
10. Bloody Waves Of Sorrow
11. Spell Of Setting Sun: Mirror Of Retribution
12. Unlimited Taiwan [Bonus Track]
Spielzeit: 00:50:52

Line-Up:
Freddy Lim [Left Face Of Maradou] - Vocals
Jesse Liu [The Infernal} - Guitars
Doris Yeh [Thunder Tears] - Bass, Backing Vocals
CJ Kao [Dispersed Fingers] - Keyboards, Piano
Dani Wang [Azathothian Hands] - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
31.08.2009 | 16:55
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