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Band: Church Of Misery Homepage Church Of Misery bei Facebook Metalnews nach 'Church Of Misery' durchsuchenChurch Of Misery
Album:Houses Of The Unholy
Genre:Doom Metal, Psychedelic, Sludge
Label:Rise Above Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:29.05.09
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"Wir müssen inne Kirche, kommt, beeilt euch!"

Auch die Stoner- und Doomszene ist, wenngleich bei weitem nicht so überlaufen wie andere metallische Stilrichtungen, längst kein übersichtliches Familientreffen mehr. Von daher kann es gut angehen, dass der Name CHURCH OF MISERY sich noch nicht so richtig festgesetzt hat, auch weil die bereits im Jahre 1995 gegründete japanische Formation lange Zeit nicht so richtig aus dem Land der aufgehenden Sonne herauskam.

Doch da sich nunmehr Lee Dorrians Rise Above Records der Krachfetischisten angenommen hat, sollte sich das ziemlich fix ändern – nicht nur deshalb, weil dieses Label einen gewissen Status genießt, sondern auch und gerade weil „Houses Of The Unholy“ ein mörderischer Hammer geworden ist. Mörderisch ist dabei im doppelten Wortsinne zu verstehen. Zum einen haben CHURCH OF MISERY sieben fette, dröhnende und knisternde Riffmonstren auf Platte gebannt, zum anderen beschäftigen sich mindestens sechs Stücke mit ebenso illustren wie gestörten Gestalten wie Adolfo de Jesus Constanzo, Albert Fish, Richard Trenton Chase und Richard Speck. An die Chicagoer Metzelhelden MACABRE zu denken liegt da nahe. Die Vorliebe für Meuchler aller Art ist jedoch die einzige Gemeinsamkeit, denn CHURCH OF MISERY setzen auf scharfkantige BLACK SABBATH-Riffs, gespielt mit der Härte von ELECTRIC WIZARD und dem Rockfaktor weiter Teile der letzten Scheibe von CATHEDRAL. Verfeinert wird dieser Sound dann noch durch dezent eingesetzte psychedelische Elektronik und, natürlich, einer Reihe von Sprachsamples aus diversen Horrorstreifen über die Untaten der von Sänger Yoshiakki Negishi mit dreckigem Röhren besungenen Mordbuben.

Heraus kommt dabei ein herrlich blubberndes, zischendes und beißend rockendes Riffsäurebad, das mit der Bezeichnung Acid Metal gar nicht schlecht charakterisiert ist, und welches sich erstaunlicherweise trotz unbekümmert rotziger Eingängigkeit keineswegs totläuft. Das man fernöstliche Exotik auf „Houses Of The Unholy“ gar nicht erst zu suchen braucht, ist angesichts der von vorne bis hinten durchrockenden Scheibe nur zu leicht zu verzeihen. Jeder Doomer gehört in diese Kirche!

Trackliste:
01. El Padrino [Adolfio de Jesus Constanzo]
02. Shotgun Boogie [James Oliver Huberty]
03. The Gray Man [Albert Fish]
04. Blood Sucking Freak [Richard Trenton Chase]
05. Master Heartache
06. Born To Raise Hell [Richard Speck]
07. Badlands [Charles Starkweather & Caril Fugate]
Spielzeit: 00:48:14

Line-Up:
Yoshiakki Negishi - Gesang
Tatsu Mikami - Bass
Junji Narita - Schlagzeug
Tom Sutton - Gitarre
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
22.05.2009 | 18:04
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