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Album:Thy Kingdom Scum
Genre:Doom Metal, Doom Rock, Doomcore
Label:Rise Above Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.06.13
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"Fun ist ein Säurebad!"

CHURCH OF MISERY dürfen sich als eine der ganz wenigen Bands damit brüsten, mich an den Rand des Hörsturzes gebracht zu haben – auch, wenn ich zugegebenermaßen nicht rekonstruieren kann noch will, ob nun sie oder ULME den größeren Anteil an meinen Gleichgewichtsstörungen hatten. Das ist zugegebenermaßen uninteressanter Unsinn, den für eine Einleitung zu „Thy Kingdom Scum“ zu missbrauchen ich mich eigentlich schämen sollte.

Andererseits ist es ja auch in hohem Maße Ansichtssache, worüber man sich zu schämen hat. Manch Zeitgenosse wird beispielsweise auch von CHURCH OF MISERY und ihrem stark an MACABRE erinnernden Serienmörder-Fimmel ebenso abgestoßen sein wie von ihrer Vorstellung von guter Musik. Dass aber krachaffine Gestalten dem „Acid Metal“ aus Nippon sehr zugeneigt sein dürften, wird sich auch mit dem neuen Album nicht ändern. CHURCH OF MISERY setzen ihren Weg in jeder Hinsicht konsequent fort. Wüsste man nicht um den Quasi-Ausstieg von Gitarrist Tom Sutton, der mittlerweile wohl nur noch als Tourmitglied fungiert und um die erneute Ablösung von Yoshiaki Negishi durch Hideki Fukasawa am Mikro, man würde nichts merken. Einzige echte Personalkonstante seit 1995 ist ohnehin Basser Tatsu, der die Band stoisch auf ihrem krachend-knisterenden Riff-Kurs hält. Auch die sieben Lieder auf „Thy Kingdom Scum“ sind eine giftig brodelnde Mischung aus BLACK SABBATH, ELECTRIC WIZARD, CATHEDRAL und PANTERA, gespielt mit ordentlich Schmackes und fuzztechnisch immer hart an der Schmerzgrenze. Die Neuauflage des Frühsiebziger-Songs „One Blind Mice“ der britischen Prog-Urviecher QUATERMASS fügt sich in jeder Hinsicht voll ins Ganze ein.

Bis auf den Text vielleicht. Aber da „Lambs to the Slaughter [Ian Brady/Myra Hindley]“ gleich von zwei meuchelnden Bösewichtern handelt, geht die Rechnung trotzdem noch wunderbar auf. Ebenso wie es die knisternden, krachenden Brüll-Doom-Hymnen auf „Thy Kingdom Scum“ tun, die monströse Brachialität mit tänzelnder Leichtigkeit und Groove verbinden. Wer mit den Referenzen etwas anfangen kann, sollte sich CHURCH OF MISERY nicht entgehen lassen. Wer der Ansicht ist, alles Wichtige ohnehin schon gehört zu haben, darf auch gerne ein Konzert der Japaner ohne Gehörschutz besuchen.

Trackliste:
01. B.T.K. [Dennis Rader]
02. Lambs To The Slaughter [Ian Brady/Myra Hindley]
03. Brother Bishop [Gary Heidnik]
04. Cranley Gardens [Dennis Andrew Nilsen]
05. One Blind Mice
06. All Hallow's Eve [John Linley Frazier]
07. Dusseldorf Monster [Peter Kurten]
Spielzeit: 00:49:36

Line-Up:
Tatsu Mikami - Bass
Junji Narita - Schlagzeug
Ikuma Kawabe - Gitarre
Hideki Fukasawa - Gesang, Synthesizer
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
11.06.2013 | 02:39
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