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Album:Dead Rising
Genre:Doom Metal, Retro Rock
Label:Svart Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:30.08.13
CD kaufen:'Church Of Void - Dead Rising' bei amazon.de kaufen
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"Frischer Wind im Doom-Land"

Ziemlich genau ein Jahr nachdem sie ihre in Eigenregie veröffentlichte EP „Winter Is Coming“ unter die Leute gebracht haben, beehrt uns die finnische Doom-Hoffnung CHURCH OF VOID nun mit ihrem via Svart Records erscheinenden Debüt „Dead Rising“.

CHURCH OF VOID bezeichnen ihren Stil selbst als „New Wave Of Classic Doom Metal“ und egal, was man grundsätzlich von diesem Etikett hält, man muss in jedem Fall zugeben, dass man „Dead Rising“ nicht einfach in die klassische Doom-Schublade stecken darf. Die Band verwendet zwar durchaus bekannte und auch typische Stil-Elemente, klingt aber dennoch nicht wie die zehntausendste BLACK SABBATH oder PENTAGRAM-Kopie, sondern reichert diese mit Genre-fremden Einflüssen an und entwickelt so schon jetzt einen relativ eigenständigen Sound. Das ist natürlich schon mal ein großer Pluspunkt für eine Newcomer-Kapelle, aber das allein ist noch lange kein Grund, mit hohen Punktwertungen um sich zu werfen. Diese verdienen sich CHURCH OF VOID aber mit den acht neuen, zu großen Teilen vollauf überzeugenden, Stücken. Egal, ob sie dabei eher Doom-untypisch kraftvoll drauflos rocken, wie im Opener „Tristess“ und im breitbeinigen „The Magician“, ob sie im grandiosen [und von der EP bereits bekannten] „Winter Is Coming“ mit einer mächtigen Grunge-Schlagseite zu Werke gehen, ob sie in „Entity Of Kalypso“ mitunter an SENTENCED erinnern oder ob sie dann doch hin und wieder mit einer klassischen Doom-Nummer auf Nummer sicher gehen, es gelingt ihnen alles relativ gut. Ein Hit wie „Winter Is Coming“ gelingt ihnen auf „Dead Rising“ zwar auch kein zweites Mal mehr, aber CHURCH OF VOID machen ihre Sache insgesamt schon wirklich ziemlich gut.

Doom-Fans mit Scheuklappen, die Verfechter der „reinen Lehre“, werden das Album womöglich als unverfrorenen Frevel empfinden und mit Nichtachtung strafen, wer sich neuen Einflüssen aber nicht komplett verschließt und etwas frischen Wind im Genre begrüßt, der darf und wird sich an dieser starken Dreiviertelstunde erfreuen können. Wie es Sänger Magus Corvus im Laufe der acht Songs schafft, mal wie Eddie Vedder [PEARL JAM], mal wie Michael Poulsen [VOLBEAT] und dann wieder wie Aaron Stainthorpe [MY DYING BRIDE] zu klingen, ist dazu noch sehr bewundernswert.

Trackliste:
01. Tristess
02. Son Of A Witch
03. Winter Is Coming
04. Dead Rising
05. Owls Are Listening
06. The Magician
07. Entity Of Kalypso
08. Little Child Lost
Spielzeit: 00:44:15

Line-Up:
Harley Warlock - Bass
Byron Vortex - Drums
Adolf Darkschneider - Guitars
Georgios Funeral - Guitars
Magus Corvus - Vocals
Timo Beisel [kaamos]
08.09.2013 | 22:35
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