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Cover von Cliteater -- Scream Bloody Clit
Band: Cliteater Homepage Cliteater bei Facebook Metalnews nach 'Cliteater' durchsuchenCliteater
Album:Scream Bloody Clit
Genre:Grindcore
Label:War Anthem Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:09.05.08
CD kaufen:'Cliteater - Scream Bloody Clit' bei amazon.de kaufen
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"35 Minuten in Perversia"

So, da sind sie wieder! CLITEATER aus dem benachbarten Tulpenland treten Frau Antje auch auf ihrer dritten Scheiblette „Scream Bloody Clit“ ganz gewaltig in den Hintern und fackeln ein deftiges Porn-/Goregrind-Feuerwerk ab.

Musikalisch hat sich im Prinzip nicht viel geändert, wenn wir einmal davon absehen, dass der neue Silberling den Studio-Einstand von Klampferin Susan Gerl markiert, die sich – wie auch schon auf den Konzerten – nahtlos in das Gemetzel einfügt. Außerdem ist das Cover von „Scream Bloody Clit“ natürlich erneut eine abgewandelte Version eines Klassikers. Nach METALLICA und S.O.D. hat es nun DEATH erwischt, deren Artwork wiederum von Luisma [HAEMORRHAGE] umfunktioniert wurde. Logischerweise wird während der Songs wieder geballert, bis der Arzt kommt, wobei CLITEATER es gut verstehen, das Tempo des Öfteren gekonnt zu verschleppen und groovende Ufta-Parts einzustreuen, die zum Abschädeln und Moshen geradezu prädestiniert sind. Langeweile kommt daher nicht so schnell auf, auch wenn das Grundrezept nicht wirklich schwer zu durchschauen ist, wobei das überraschende Akkordeon bei „Positive Aspects Of Collective Chaos Pt. III“ aufhorchen und schmunzeln lässt. Die Songtitel sind nach wie vor zum Schießen und stehen den ebenfalls hochgeistig agierenden Landsmännern ROMPEPROP – siehe „I Am The Dolphin Sprayhole Fucker“ – in nichts nach. Mit „1001 Nights In Perversia“, „Didgeridildo“, „Porn Of The Dead“ oder „Bruce-Dick-In-Son“ gibt es jedenfalls einige Perlen zu vermelden, wobei es vielleicht ganz gut ist, dass man vom unmenschlichen Gebrüll, Gegrunze und Gequieke von Joost nichts versteht. Die Produktion ist trocken und auch verdammt dreckig geworden, was gut zur Mucke passt, jedoch wäre insgesamt noch ein wenig mehr machbar gewesen, da manche Abschnitte etwas zu undifferenziert klingen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn viele technische Feinheiten gibt es bei CLITEATER sowieso nicht zu entdecken. Als Bonus gibt es übrigens noch das mäßig spannende Video zu „Cock & Love“ vom Vorgängeralbum „Eat Clit Or Die“ obendrauf.

„Scream Bloody Clit“ erfindet das Rad zwar nicht neu, stellt aber definitiv eine der besseren Veröffentlichungen aus dem Porn-/Goregrind-Bereich dar. Wer prinzipiell etwas mit solcher Mucke anfangen kann, wird mit dem Teil jede Menge Spaß haben, denn genau dafür stehen CLITEATER. Live ist das Quintett sowieso ein Garant für kurzweilige Unterhaltung, sodass auch nicht wirklich verwunderlich ist, dass die Band mittlerweile auf größeren Festivals wie dem Party.San Open Air, Death Feast Open Air oder auch Obscene Extreme zockt. Vielleicht kommt ja beim nächsten Album ein Wortspiel auf KREATOR [„Endless Clit“], SODOM [„Better Off Clit“] oder SLAYER [„Clit Of Heaven“]? Wer weiß; lassen wir uns überraschen!

Trackliste:
01. Nathan Gale [Rot In Hel]
02. M.I.L.F. Hunter
03. Desolate
04. Mummified On Formaldehyde
05. Impulse To Destruct
06. 1001 Nights In Perversia
07. Porn Of The Dead
08. Bruce-Dick-In-Son
09. Your Mouth, My Seed
10. Promised Land
11. Positive Aspects Of Collective Chaos Pt. III
12. Didgeridildo
13. Obese Obsession
14. Pedophiliac Cult
15. Sea Of Faeces
Spielzeit: 00:35:06

Line-Up:
Vedran Bartolcic – Bass
Ivan Cuijpers – Guitar, Pitched Backing Vocals
Susan Gerl – Guitar
Joost Silvrants – Vocals
Maurice van den Broek – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
02.05.2008 | 18:49
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