.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Injustice - Melancholeric

Injustice
Melancholeric


Melodic Death Metal, Metalcore, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Bunt wie der Inhalt einer Wundertüte"
CD Review: Before The Dawn - Deathstar Rising

Before The Dawn
Deathstar Rising


Dark Metal, Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ein aufgehender Todesstern"
CD Review: Bobaflex - Tales From Dirt Town

Bobaflex
Tales From Dirt Town


Modern Metal, Nu Metal
2.5 von 7 Punkten
"So modern wie grässlich."
CD Review: Hacride - Lazarus

Hacride
Lazarus


Modern Metal, Neo-Thrash, Progressive
5 von 7 Punkten
"Leider 'nur' gutklassig"
CD Review: Redemption - The Origins Of Ruin

Redemption
The Origins Of Ruin


Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Hätte noch mehr reißen können"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Closer -- A Darker Kind Of Salvation
Band: Closer bei Facebook Metalnews nach 'Closer' durchsuchenCloser
Album:A Darker Kind Of Salvation
Genre:Melodic Death Metal, Modern Metal, Prog-Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:31.10.08
CD kaufen:'Closer - A Darker Kind Of Salvation' bei amazon.de kaufen
Share:

"Und wieder einmal: Qualität aus Schweden!"

An Selbstbewusstsein mangelt es ihnen anscheinend nicht, den schwedischen Jünglingen von CLOSER, behaupten sie doch einfach so, mit den meisten Metalbands mithalten zu können. Was sich erst einmal nach heißer Luft anhört, bekommt indes schnell einen anderen Klang, wenn man sich „A Darker Kind Of Salvation“ einmal zu Gemüte führt.

Gleich die ersten Sekunden machen mehr als deutlich, dass es sich bei CLOSER um alles andere als eine unprofessionelle Garagenband handelt. Fetter, moderner Sound, Stakkatto-Riffing, leicht „meshuggener“ Groove und gepresstes Wüten hinterm Mikro dominieren nicht nur den ersten Song „Chaos Internal“, sondern bilden auch ganz allgemein die Grundlage für den Sound von CLOSER. Dabei sollte man sie nicht als MESHUGGAH light abtun, obwohl die ersten Stücke durchaus dazu einladen könnten. Gerade im Bereich der Soli gehen CLOSER nämlich einen recht anderen, weit melodischeren Weg. Wo Erstere hauptsächlich auf Dissonanz und Verstörung setzen, gestalten Letztere ihre Frickeleien sehr harmonisch – die Eleganz und Mühelosigkeit später DEATH könnte ihnen durchaus Vorbild gewesen sein, wenngleich sie natürlich nicht ganz heranreichen. Dennoch setzen gerade die Soli einen wichtigen Gegenpol zum aggressiven Rest und sorgen so auf eine Weise für melodische Auflockerung, die von den meisten anderen modernen Bands lediglich durch schmierige Pop-Refrains und dementsprechende Gesänge angestrebt wird. Dessen machen sich CLOSER zu ihrem Glück nur in wenigen Stücken der Platte schuldig [„What Am I?“, „This Hate“, „Hell Is Where The Heart Is“] und gehen mit der Klebrigkeit vergleichsweise sparsam um. Doch obwohl die klaren Töne von Gitarrist Per nicht einmal besonders schief sind, stehen sie CLOSER einfach nicht gut zu Gesicht und wirken wie eine vom Management erzwungene Gurkenscheibenmaske.

Da ist es nur gut, dass dieses Gejammer nicht Überhand nimmt, denn der Rest von „A Darker Kind Of Salvation überzeugt durch modernen, leicht progressiven Metal auf hohem Niveau mit dem richtigen Riecher für Härte und Abwechslung. Fans von Bands wie TEXTURES sollten hier definitiv ein, zwei Ohren riskieren. Oh, und ehe ich es vergesse: Der erste, der drauf kommt, woher das Pianothema in „Open Your Eyes“ meines Erachtens abgegriffen wurde, kriegt ein leckeres Bier-Eis! Meyer-Man darf übrigens nicht mitmachen!

Trackliste:
01. Chaos Internal
02. It Dwells In Darkness
03. A Darker Kind Of Salvation
04. Open Your Eyes
05. What Am I?
06. Caressing The Insane
07. Places Of Pain
08. This Hate
09. Hell Is Where The Heart Is
10. Shelter From It
Spielzeit: 00:38:01

Line-Up:
Andreas - Gesang
Tobbe - Schlagzeug
Johannes - Bass
Jonas - Gitarre
Per - Gitarre, Gesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
01.11.2008 | 16:18
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin