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"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Cog -- Sharing Space
Band: Cog Homepage Cog bei Facebook Metalnews nach 'Cog' durchsuchenCog
Album:Sharing Space
Genre:Alternative, Post Rock, Progressive
Label:Superball Music
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:22.08.08
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"Australische Göttergaben"

COG preschen mit ihrem zweiten Werk aus dem Nichts ins europäische Rampenlicht und liefern nichts weniger als das beste Album des bisherigen Jahres ab.

"Sharing Space" ist ein wunderbares, vielseitiges, tiefes und unglaublich spannendes Album, das wirklich große Welten vor dem inneren Augen entstehen lässt – die perfekte Alltagsflucht. Und das alles ohne großes Aufsehen, ohne übertriebene Stilmittel. Drei Typen, die massive Soundkathedralen kreieren, in denen sich ganze Planeten verlieren könnten. Progressiver Rock ohne übertriebenes Gefrickel, immer songdienlich, immer auf den Punkt, immer grandios. Bei den ersten paar Durchläufen rauschen die knapp 72 Minuten noch etwas zu umfassend am Gehirn vorbei, doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gibt es keinen Weg mehr zurück. Und das trotz des eher ausladenden Umfangs des Albums. Jeder Song, wirklich jeder, ist ein Meisterwerk, das sich meistens wegen kleiner Details im Denkzentrum festhakt. Produziert wurde der Wohlfühler von Sylvia Massy, die bereits mit TOOL und SEIGMEN Truppen produzierte, die schwerlich von dieser Welt sein können. Eingerahmt wird das Album von zwei zehnminütigen Epen, "No Other Way" und "Problem, Reaction, Solution". Ersterer stimmt perfekt auf das Werk ein, nimmt aber nicht zu viel voraus. Letzteres entfesselt eine wahre Percussion-Hölle und schließt das Album mit dem nötigen Knall ab. Dazwischen gibt es ganz viele Perlen, nach denen es zu tauchen gilt: "Are You Interested?" ist unausweichlich – ein Hit mit origineller Songstruktur. Das Ende von "What If" könnte tiefer und packender nicht sein. Die Single "Bird Of Feather" ist ein Ohrwurm erster Güte – kleine Refrains gehen anders. Letztlich könnte hier jeder Song mit einem anderen positiven Vermerk stehen. COG machen keine halben Sachen. Höchstens bei den teils politischen, regierungskritischen Lyrics, die man etwas eleganter formulieren könnte ["Swamp" – mit grandiosen Ethno-Einflüssen], aber letztlich war das ein Ziel der Australier: Die Dinge beim Namen zu nennen. Schließlich werden COG durchaus gehört: In ihrem Heimatland fand sich das Trio schon auf Platz zwei der Albumcharts. Beeindruckend.

Auch wenn man COG nicht unbedingt mit anderen Bands vergleichen kann, aber Fans von AMPLIFIER, DREDG, COHEED & CAMBRIA, JANE'S ADDICTION, A PERFECT CIRCLE bzw. ASHES DIVIDE, OCEANSIZE, THE TEA PARTY, I MOTHER EARTH, SEIGMEN und ihren Quasilandsmännern SHIHAD können hier bedenkenlos zuschlagen. "Sharing Space" wird euch ganz sicher nicht enttäuschen.

Trackliste:
01. No Other Way
02. Are You Interested?
03. The Movies Over
04. What If
05. Bird Of Feather
06. Swamp
07. Sharing Space
08. Say Your Last Goodbye
09. How Long
10. The Town Of Lincoln
11. Bitter Pills
12. Four Walls
13. Problem, Reaction, Solution
Spielzeit: 01:11:49

Line-Up:
Flynn Gower – Vocals, Guitars
Luke Gower – Bass
Lucius Borich – Drums
Michael Siegl [nnnon]
21.08.2008 | 00:25
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