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Album:Process
Genre:Prog-Metal
Bewertung:5 von 7
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"Harte Klänge für komplizierte Gehörgänge"

Deutscher Prog hat eine lange Tradition. Es gab vor allem zu Ende der 80er und Anfang der 90er einige gute Bands in diesem unserem Lande. In den letzten Jahren ist es um diese Facette der metallischen Intonierung ein wenig still in Goethes Heimat geworden. COMPLEX 7 konnten in den letzten Jahren zumindest im Underground mit ihrem „Krach“ ein wenig Aufmerksamkeit einheimsen.

Die vorliegende CD „Process“ ist der Zweitling im Schaffen der Proggies und hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Rein musikalisch orientiert man sich eher an deutschem Stoff à la HOUSE OF SPIRITS oder SANVOISEN (falls die überhaupt noch einer kennt). Allerdings brechen sie auch mit der Tradition, dass in einer Prog-Band ein Keyboarder mitspielen müsse, und das macht die Sache wieder interessant. Durch das fehlende Tastengerät kommt der Gesamtsound wesentlich knackiger aus den Boxen, als man es von Genre-Kollegen sonst gewohnt ist. Die Songs sind durchsetzt von interessanten Breaks und Timingwechseln. Teilweise erinnern mich die schrägen Disharmonien und gegen den Strich fahrenden Bassläufe sogar an die Götter von NASTY SAVAGE.
Der Schwachpunkt im Sound ist aber leider ausgerechnet der Sänger. Er versucht sich an einem Gesangsstil, in dem Größen wie Geoff Tate und John Arch ihre Duftnoten hinterlassen haben. Wirklich schlecht ist er nicht, deckt er doch auch die tieferen Bereiche mit seiner Stimme mitunter gut ab und verleiht dadurch den harscheren Parts eine schwerere Note. Dummerweise trifft er des Öfteren nicht die Töne und sorgt dann doch das eine oder andere Mal für ein kurzes Zusammenzucken des Hörers. Dazu kommt noch das Pech, dass ich mit diesem extrem hohen Gesangstil überhaupt nichts anfangen kann, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Einen Schwachpunkt kann man in Sachen Songwriting nicht ausmachen. Die Produktion ist für eine Eigenproduktion erstaunlich klar und fett und klingt sehr authentisch. Nur der Gesang drückt ein wenig den Gesamteindruck. Ansonsten klar beide Daumen!

Trackliste:
1. Torn
2. Trust
3. Vicious Circle
4. Nightbirds
5. Toadstool
6. Like I Was
7. Tired
8. Interactive


Frank Zschäbitz [Azriel]
11.03.2005 | 22:29
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