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Album:Consfearacy
Genre:Heavy Metal, US-Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:01.07.11
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"Volle Kanne!"

Wenn’s auf der Bühne internationaler Beziehungen gerade nicht so klappt, muss die Verständigung halt auf anderer Ebene stattfinden und so stehen CONSFEARACY ganz im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft: Formiert aus ehemaligen VICIOUS RUMORS- und aktuellen THE NEW BLACK-Musikern stellen die Beteiligten ihre jeweilige Erfahrung in den Dienst ihres neuen Projektes CONSFEARACY.

Wie das gleichnamige Debüt der Truppe zeigt, überwiegt dabei zumindest aus musikalischer Sicht der Anteil aus Übersee, was jedoch nichts Schlechtes ist: CONSFEARACY spielen Power Metal ganz nach amerikanischem Verständnis des Begriffs, weshalb man auf „Consfearacy“ weder Texte über Ritter und Drachen noch 16tel-Maschinengewehrfeuer, sondern heavy Riffs, singende Dual-Gitarren und ein extrem hohes Energielevel findet – „Wolrd Domination“ eignet sich hier als hervorragendes Beispiel [interessant auch, dass hier Sprachsamples ausnahmsweise wirklich passend in den Song eingearbeitet wurden]. Da VICIOUS RUMORS ihrem Schreihals in der Regel so einiges abverlangen, hat natürlich auch Brian O’Connor, der einst bei den Kaliforniern beschäftigt war, ordentlich was los – zwar ist der Mann vielleicht kein zweiter James Rivera, punktet aber nichtsdestotrotz mit ebenso kraftvollen wie charismatischen Vocals. Musikalisch machen CONSFEARACY auf ihrem Debüt also eine wirklich hervorragende Figur, wobei es der Truppe sowohl gelingt, durchaus traditionsbewusstes Riffing mit zeitgemäßer Härte zu verbinden als auch die entsprechend rabiaten Elemente mit Gänsehaut verdächtiger Eingängigkeit zu kombinieren und das ist einiges wert. Auch die Gitarrenarbeit der Herren Ira Black und Fabian Schwarz sollte nicht unerwähnt bleiben, denn hier wird auf höchstem Niveau und nicht selten auch zweistimmig geschreddert. Eher gewöhnungsbedürftig ist hingegen die Tatsache, dass Songs wie „Pain Infantry“, „Live Again“ und „Dying To Kill“ die eher traditionellen musikalischen Elemente mit ohne weiteres Metalcore-kompatiblem Refrains verbinden, was beim ersten Hören etwas befremdlich sein kann. Aber: Warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Dennoch bleiben jene Momente wohl die schwächsten des Albums… Textlich muss man den Herren jedoch klar die rote Karte zeigen, denn hier wird dünnste Weltverbesserer-Lyrik in Tateinheit mit sozialkritischem Geseiere geboten – Songtexte mögen in diesem Genre nicht das Entscheidende sein, dennoch hat man auch im Metal schon einfallsreichere Lyrik gehört, denn selbst die Heabanger-Hymne „Unbreakable“ steht dem VICIOUS RUMORS-Machwerk „Let The Garden Burn“ in Sachen textlicher Peinlichkeit in nichts nach.

Die häufigen Vergleiche dürften schon deutlich gemacht haben, dass sich CONSFEARACY zweifelsohne in stilistischer Nähe zu VICIOUS RUMORS aufhalten – dennoch hat die Truppe durchaus ihre Existenzberechtigung: Dank innovativem Songwriting gelingt es dem deutsch-amerikanischen Gemeinschaftsprojekt, Altes mit Neuem zu verbinden und so ein ebenso einfallsreiches wie zeitgemäßes Metal-Album zu schaffen.

Trackliste:
01. Pain Infantry
02. Ritual Sacrifice
03. Fall From Grace
04. World Domination
05. Live Again
06. Dying To Kill
07. Forever Falling
08. Unbreakable
09. Flesh & Bone
10. Your Dead To Me
Spielzeit: 00:43:05

Line-Up:
Brian O'Connor - Vocals
Ira Black - Guitar
Fabian Schwarz - Guitar
Guenter Auschrat - Bass
Timo Weis - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
25.06.2011 | 16:11
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