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CD Review: Control Denied - The Fragile Art Of Existence [Re-Release]

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The Fragile Art Of Existence [Re-Release]


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Cover von Control Denied -- The Fragile Art of Existence
Band: Control Denied Homepage  Metalnews nach 'Control Denied' durchsuchenControl Denied
Album:The Fragile Art of Existence
Genre:Power Metal, Progressive
Label:Nuclear Blast
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:13.05.99
CD kaufen:'Control Denied - The Fragile Art of Existence' bei amazon.de kaufen
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"Das letzte Zeichen eines großartigen Künstlers"

Nur wenige Monate nach dem – leider – letzten DEATH-Release erscheint das CONTROL DENIED-Album „The Fragile Art Of Existence“, auf dem Chuck Schuldiner eine andere musikalische Vision umsetzt und mit dem nicht sonderlich bekannten Tim Aymar auf Klargesang setzt. Zunächst wird laut, Warrel Dane [NEVERMORE] wäre für den Posten vorgesehen, jedoch lehnt dieser ab, da er mit seiner Stammkombo an deren neuem Album feilt. Soundtechnisch geben sich „The Sound Of Perseverance“ und „The Fragile Art Of Existence“ die Klinke in die Hand, da sie sehr ähnlich sind. Auch musikalisch gibt es enorm viele Parallelen, jedoch bekommt das Werk durch eine etwas eingängigere Grundstruktur und natürlich durch die cleanen Vocals einen anderen Anstrich und weiß nach einigen Durchläufen zu begeistern, kann jedoch nicht als großer Schritt in neue Sphären der Musik gewertet werden.

Der hier zelebrierte technische Power Metal bietet die von DEATH gewohnte Vielschichtigkeit, richtet sich aber gerade durch die leicht an NEVERMORE erinnernde Gesangsarbeit anders aus und macht solche technisch-epischen Songs wie das geniale „Expect The Unexpected“ und das atmosphärische und virtuose „Consumed“ zu absoluten Highlights. Spekulationen darüber, dass das Album vermutlich mit Warrel Dane am Mikro mehr an Tiefe bekommen hätte, sind hinfällig, da Tim Aymar einen exzellenten Job macht und nichts missen lässt. Ebenso verhält es sich mit Richard Christy, der bereits auf „The Sound Of Perseverance“ zum Einsatz kam, sowie dem altbekannten Steve DiGiorgio. Es wird auf höchstem Level gearbeitet, jedoch zu keinem Moment der Song als solcher aus den Augen verloren.

Für heutige Verhältnisse kommt der Sound etwas dünn daher, aber das sollte trotzdem in keinem Fall dazu führen, dass das Album ignoriert wird. Man hat es zwar nicht mit einem ausgewachsenen Meilenstein zu tun, aber dennoch mit einem Meisterwerk eines der vermutlich innovativsten und weitsichtigsten Musiker der gesamten Metal-Landschaft. Leider geht mit diesem Werk die Ära Chuck zu Ende, da er wenig später seinem Krebsleiden erliegt. Zwar nimmt er noch einige Demoversionen für ein zweites CONTROL DENIED-Album auf, kann die Arbeiten aber nicht mehr beenden. Die verbleibenden Mitglieder von CONTROL DENIED beteuern seitdem, sie würden Chuck zu Ehren das zweite Werk vollenden, jedoch kommen rechtliche Streitigkeiten zwischen der Familie Schuldiner und dem Label immer wieder dazwischen.

Trackliste:
01. Consumed
02. Breaking the Broken
03. Expect the Unexpected
04. What If...?
05. When the Link Becomes Missing
06. Believe
07. Cut Down
08. The Fragile Art of Existence
Spielzeit: 00:50:49

Line-Up:
Tim Aymar – Vocals
Chuck Schuldiner – Guitar
Shannon Hamm – Guitar
Steve DiGiorgio – Bass
Richard Christy – Drums
Thomas Kleinertz [shub]
10.01.2008 | 12:55
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