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Cover von Convulse -- Cycle Of Revenge
Band: Convulse bei Facebook Metalnews nach 'Convulse' durchsuchenConvulse
Album:Cycle Of Revenge
Genre:Death Metal
Label:Svart Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:18.03.16
CD kaufen:'Convulse - Cycle Of Revenge' bei amazon.de kaufen
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"Auf halbem Weg geht der Sprit aus"

Die Finnen von CONVULSE sind eine seltsame Legende. Bereits 1988 gegründet, veröffentlichte die Band 1991 ihr Debütalbum „World Without God“, das im Underground ein wenig Beachtung fand, aber kaum Staub aufwirbeln konnte. Gleiches gilt für den Nachfolger Reflections, der 1994 erschien. Anschließend ging die Combo den Weg alles Irdischen, wurde aber immer mal wieder von finnischen Acts als Einfluss genannt und konnte somit bei der Mythenbildung zusehen. 2013 gab es dann wieder ein Lebenszeichen mit dem Album „Evil Prevails“. Und nun steht „Cycle Of Revenge“ in den Startlöchern.

Soviel vorweg: Zunächst mal sollte man sich ein wenig in diesen Sound hineinhören, der klingt wie eine Kreuzung aus der Spätphase von BATHORY, ganz frühen AETERNUS, alten AMORPHIS und einer Priese Stoner Rock. Zumindest im eröffnenden Titelsong wird diese Mischung zum großartigen Kopfkino. Hier stimmt alles: die knarzigen Gitarrenflächen, die darüber gelegten typischen Melodien und der erdkerntiefe Grabgesang. Gänsehaut pur. Leider baut die Band danach kontinuierlich ab. Das flotte „God Is You“ kann noch einigermaßen überzeugen. „Pangaea“ klingt nicht so richtig zu Ende gedacht. „Fractured Pieces“ ist uninspirierter und in die Länge gezogener Quatsch. „Nature Of Humankind“ kommt als netter Death Metal Track mit einigen rockigen Anleihen und einer Melodieführung daher, die an vormalige Großtaten von BLACK SABBATH und PARADISE LOST denken lässt. „Ever Flowing Stream“ verpasst mit seinem Quorton-mäßigen Klargesang die Abzweigung zur wirklich packenden Dramaturgie. In „War“ wird es dann wieder ein wenig gefälliger. Der Laut-Leise-Wechsel gelingt zusammen mit dem treibenden Drumbeat ganz gut. In „Into The Void“ schaffen die Finnen es, dem ganzen Song eine bedrohliche Atmosphäre zu verpassen und eine hypnotisierende Stimmung dank der unzähligen Wiederholungen des Hauptlicks zu verschaffen. Gelungener Abschluss.

Fazit: Bis auf den Sieben-Punkte-Smasher zu Beginn der Scheibe bietet „Cycle Of Revenge“ wenig wirklich Substanzielles. Natürlich sind die finnischen Folk-Melodien, die über die tiefen Ultradistortion-Riffs gelegt werden, im Zusammenspiel mit der ein wenig abwesend wirkenden Stimme aus der Vorhölle eine sehr interessante Mischung. Aber um wirklich einzuschlagen, müssen einfach mehr richtig gute Songs her. Mit den vielen Flüsterparts und Wiederholungen kann man vielleicht den einen oder anderen Pillenschmeißer für sich gewinnen. Alle anderen sollten die Scheibe erstmal vorsichtig anchecken.

Trackliste:
01. Cycle Of Revenge
02. God Is You
03. Pangaea
04. Fractured Pieces
05. Nature Of Humankind
06. Ever Flowing Stream
07. War
08. Into The Void
Spielzeit: 00:33:57

Line-Up:
Rami Jämsä – Vocals, Guitar
Juha Telenius - Bass
Rolle Markos - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
11.03.2016 | 21:01
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