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Cover von Corpus Christi -- A Feast For Crows
Band: Corpus Christi bei Facebook Metalnews nach 'Corpus Christi' durchsuchenCorpus Christi
Album:A Feast For Crows
Genre:Metalcore
Label:Victory Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:09.07.10
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"Kantinenessen für die Krähen"

CORPUS CHRISTI aus Cincinnati wuchten mit „A Feast For Crows“ ihren mittlerweile bereits zweiten Langspieler in die Regale und dürfen auch damit auf zahlreiche Käufer aus der anvisierten, christlichen Metalcore-Klientel hoffen.

Damit wäre letztlich auch schon fast alles zu diesem Album gesagt, denn weder machen CORPUS CHRISTI ihre Sache sonderlich schlecht, noch versuchen sie krampfhaft, dem eher stagnierenden Metalcore-Genre neue Impulse zu verpassen.
„A Feast For Crows“ bietet vom Intro [natürlich ein pathetisches Bibelzitat] über den Opener, „A Protrait Of Modern Greed“, bis zum letzten Song, „Shepherds In Sheep's Clothing“, ordentlichen Metalcore-Durchschnitt, der sich an großen Namen und vermutlich längst Gutverdienern wie AS I LAY DYING über KILLSWITCH ENGAGE, PARKWAY DRIVE bis UNEARTH orientiert und sich zwischendurch auch gerne mal bei DARKEST HOUR [„Betrayed Redemption“] und den fürs gesamte Genre noch immer sinnstiftenden Schweden von IN FLAMES bedient.
Wie gesagt, das Quintett aus Ohio schlägt sich recht wacker, bietet aber eben null Innovation und irgendwann läuft dann halt doch mal der x-te, komplett kalkulierbare Breakdown [„Monuments“] oder Brüllrefrain einfach ins Leere und schiere Langeweile macht sich breit.
Das melancholische Instrumental „Windwalker“ mag vor einem anständig umgesetzten MeloDeath-/Metalcore-Track wie „Broken Man“ kurzfristig etwas Abwechslung bieten, aber auch hier präsentiert sich die Crux überdeutlich: Bedauerlicherweise befolgen CORPUS CHRISTI nämlich ziemlich sklavisch die scheinbar universelle Songwriting-Formel im Metalcore, nach der in jeden [!] Song, egal, wie brauchbar brachial er auch beginnen mag, spätestens nach dem zweiten Break [dafür aber möglichst noch vor dem obligatorischen Schreipart] ein clean gesungener Harmonie-Refrain 'rein muss und obendrauf gehört abschließend noch ein Solo, egal, ob das nun alles passt, oder nicht [siehe z.B. „Blood In The Water“].
„Little Miss Let You Know“ legt flott riffend los, lässt aber ebenso schnell nach, die Synthies bei "For The First Time" bedeuten kein Novum und „Invictus“ [hat übrigens nüscht mit HEAVEN SHALL BURNs aktuellem Album zu tun] mag ein paar ordentliche MAIDEN-Gitarren und Drumparts auf Lager haben, ist aber letztlich genauso belangloser Standard-Metalcore wie der Rest.

Insgesamt dürfte „A Feast For Crows“ somit lediglich für christlich orientierte Metalcoreler oder Die Hard-Genrefanatiker eine lohnenswerte Investition darstellen, denn wer bereits ein paar der o.g. Namen im Regal stehen hat, wird hier - bis auf Allgemeinplätze - nicht viel Neues entdecken...

Trackliste:
01. The Red Horse Is Upon Us
02. A Portrait Of Modern Greed
03. Monuments
04. Betrayed Redemption
05. Little Miss Let You Know
06. Windwalker
07. Broken Man
08. Blood In The Water
09. Invictus
10. [Seeing You Again] For The First Time
11. Shepherds In Sheep's Clothing
Spielzeit: 00:43:00

Line-Up:
Max O'Connell - Vocals
Jarrod Christman - Guitar, Vocals
Derek Ayres - Guitar
Caleb Rhoads - Bass
Andrew Poling - Drums
Dirk Konz [dkay]
19.06.2010 | 00:31
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