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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Animositäten unangebracht" | ||||||||||||||||||
| Dass man das noch erleben darf: ein neues CORROSION OF CONFORMITY-Album im fast schon legendären Original-“Animosity“-Line-Up! Flugs das löchrige Shirt mit dem Stachelschädel-Logo aus dem zerfledderten Karton im Keller gefischt, ab vor die Anlage und aufgedreht, das Teil...! Auch wenn den meisten Metallern der Name C.O.C. überwiegend aus der Pepper Keenan-Ära und ob ihres 1991er „Hit-Albums“, „Blind“, geläufig sein dürfte [„Vote With A Bullet“, anyone?], bleibt das hier nichtsdestotrotz das Original... Nachdem Mr. Keenan sich aktuell ohnehin auf seine Mitarbeit bei DOWN konzentriert, hatte sich das C.O.C.-Triumvirat, bestehend aus Bassist/Sänger Mike Dean, Drummer/Sänger Reed Mullin und Gitarrist Woody Weatherman, im Sommer 2010 wieder zusammen gefunden, um auf der Weathermanschen Farm in den Hügeln von Virginia zu jammen – bekanntlich das erste Mal seit 1985 bzw. „Animosity“. Wie die Band aber immer wieder betont, will/wird man auch wieder als Quartett in Erscheinung treten, aktuell aber sei die Old School-Variante Klassensprecher und alle Beteiligten zufrieden... Genug der Vorrede: CORROSION OF CONFORMITY anno 2012 schaffen es mit dem vorliegenden, selbstbetitelten Machwerk doch tatsächlich, ihre ungestümen Punk-Hardcore-Wurzeln aus den 80ern mit ihrem eher Riff- und Metal-orientierten Trademark-Sound zu einem homogenen Ganzen zu verquicken, was Fans aus beiden Lagern bzw. sämtlicher Äras vereinen dürfte. Schön nachzuhören bereits beim Opener, „Psychic Vampire", der doomige Riffs und Punkspirit zusammenbringt. Der nachfolgende „River Of Stone“ fließt im gleichen Spannungsfeld bzw. ähnlich zäh und doomesk, bevor mit „Leeches“ überraschend wieder ein veritabler Crossover-Stomper aus den Boxen prescht. Das ruhige, psychedelisch-bluesige Southern-meets-Siebziger-Instrumental „El Lamento De Las Cabras“ läßt kurz durchschnaufen, bevor „Your Tomorrow“ wieder geradlinig doomig durchrockt. Zu „The Doom“ indes muss man nicht viele Worte verlieren, aber die Umschreibung „Melange aus SAINT VITUS und [ihrem Punk-Sidekick] DEBRIS INC.“ träfe es vermutlich ganz gut. Ebenfalls bodenständig bzw. hemdsärmelig - wenn auch vielleicht etwas weniger spektakulär - mögen es „The Moneychangers“, das rotzige „Rat City“ oder auch das eher Metal-affine „What We Become“, wohingegen „Newness“ [mit gediegenem Alternative-Grunge-Appeal] womöglich auf „Blind“ oder auch „Wiseblood“ [von 1996] keine schlechte Figur gemacht hätte. Erneut eher 70s-lastig läßt das grandiose „Time Of Trials“ dieses rundum gelungene „Comeback“-Album ausklingen, das mit seinen Arrangements und wuchtigen Doomstrukturen fast schon ein wenig an CATHEDRAL erinnert. CORROSION OF CONFORMITY gelingt hiermit vielleicht kein Genre-definierender Geniestreich, wie noch anno dunnemals mit „Animosity“, aber dafür wird allemal [und zwar mit fast schon „altersweiser“, beeindruckender Lässigkeit], ein weiteres, durchwegs hörenswertes Kapitel in der bereits bunten Disko- bzw. Biografie ihrer Band aufgeschlagen. | ||||||||||||||||||
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