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"Opfer des Hypes"
Cover von Corsair -- One Eyed Horse
Band: Corsair Homepage  Metalnews nach 'Corsair' durchsuchenCorsair
Album:One Eyed Horse
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Shadow Kingdom Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.02.15
CD kaufen:'Corsair - One Eyed Horse' bei amazon.de kaufen
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"Unaufgeregtes Earcandy"

Die 2007 in Charlottesville, Virginia gegründeten CORSAIR passen mit ihrem '70-Hard Rock/Proto-Metal zwar wunderbar in die momentane Hartwurst-Landschaft, sind aber in sich schon wieder so schrullig und einzigartig, dass sie wahrscheinlich immer etwas abseits stehen werden. So wurde das selbstbetitelte Debüt [2012], wie auch die schon beiden EPs „Alpha Centauri“ [2010] und „Ghosts Of Proxima Centauri“ [2011], zwar allerorts von der Fachpresse in den Himmel gelobt, aber ein Hype wollte sich leider partout nicht entwickeln...

Auf ihrem Zweitwerk „One Eyed Horse“ machen CORSAIR jedenfalls alles richtig und werden damit hoffentlich endlich auf dem Radar geneigter Musik-Liebhaber auftauchen. Das Quartett präsentiert sich immer noch als wunderbare Mischung aus WISHBONE ASH, THIN LIZZY, alten IRON MAIDEN und THE ALLMAN BROTHERS BAND, abgeschmeckt mit einer Prise frühen RUSH. Abgesehen von RUSH also alles Bands, die durch ihre fantastischen zweistimmigen Gitarren-Leads bekannt geworden sind, und das ist natürlich auch eine der Stärken von CORSAIR. Paul und Marie sind grandiose Könner, harmonieren stilistisch perfekt und hauen Gänsehaut-Leads am laufenden Band raus. Wer bei dem famosen Titeltrack nicht den Tränen nahe ist, wenn die beiden so richtig vom Leder lassen, hat entweder nicht verstanden, worum es bei Gitarrenmusik geht oder ist schlichtweg dumm. Natürlich ist der Titeltrack längst nicht das einzige Highlight auf „One Eyed Horse“, aber durch seine einwickelnde Unaufgeregtheit vielleicht doch – neben dem tatsächlichen Opener „Shadows From Breath“ – der perfekte Einstieg in diese Scheibe. Insgesamt präsentieren sich CORSAIR auf diesem Album noch ruhiger und softer als früher, agieren dafür aber deutlich progressiver, was sich auf die Songlängen auswirkt. Zwar gibt es auf „One Eyed Horse“ keinen überlangen Track, dafür aber viele verschachtelte Sechs-Minüter, die nicht unbedingt beim ersten Durchlauf komplett zünden.

CORSAIR haben mit „One Eyed Horse“ ein verdammt starkes Teil aufgenommen, das jetzt schon guten Gewissens zu den Jahreshighlights von 2015 gezählt werden kann. Wer mit den oben genannten Bands etwas anfangen kann oder auch die letzten Werke von TORCHE, BARONESS und RED FANG mochte, sollte sich „One Eyed Horse“ schnellstmöglich besorgen.

Trackliste:
01. Shadows From Breath
02. Ghostlands
03. One Eyed Horse
04. Royal Stride
05. Brothers
06. Horn Of The Luparii
07. Sparrows Cragg
08. Coriolis
Spielzeit: 00:45:35

Line-Up:
Jordan Brunk – Vocals, Bass
Paul Sebring – Guitar, Vocals
Marie Landragin – Guitar, Vocals
Wade Warfield – Drums
Michael Siegl [nnnon]
28.02.2015 | 15:48
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