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Cover von Cradle Of Filth -- Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay
Band: Cradle Of Filth Homepage Cradle Of Filth bei Facebook Metalnews nach 'Cradle Of Filth' durchsuchenCradle Of Filth
Album:Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.09.17
CD kaufen:'Cradle Of Filth - Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay' bei amazon.de kaufen
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"Die dunkelste Versuchung"

Es ist schon wieder eine Weile her, als uns CRADLE OF FILTH mit runderneuerter Mannschaft „Hammer Of The Witches“ präsentierten. Das Album machte definitiv deutlich, dass bei den Briten noch lange keine Abnutzungserscheinungen zu erkennen waren, zumindest nicht viele. Jetzt steht „Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay“ in den Läden und erneut müssen wir uns die Frage stellen, wie weit die alte Dame CRADLE OF FILTH noch an Attraktivität zulegen kann.

Im Prinzip ist alles relativ schnell abgehakt. Konnte „Hammer Of The Witches“ auf ganzer Linie überzeugen, so versucht man mit dem neuen Album, nahtlos daran anzuknüpfen. Was soviel bedeutet, dass die meisten neuen Songs bereits in der Songwritingphase des Vorgängers entstanden sind. Dennoch haben wir es hier nicht mit einer Fortsetzung oder gar lauem Aufguss zu tun. Im Gegenteil, COF geben wieder ein wenig mehr Gas und nähern sich, nicht zuletzt der überwiegend längeren Songs, stilistisch wieder an die Zeiten um die Jahrtausendwende an. Man packt die Keule aus und vermeidet überlange schwülstige Passagen. Und wenn, dann orientiert man sich auch hier an ein paar starke Momente der Vergangenheit. So zum Beispiel hört man Ex-LEAVES EYES Sängerin Liv Kristin auf „Vengeful Spirit“ singen. Bandkenner wissen, dass die Frau bereits bei „Nymphetamine“ 2004 dabei war. Jener Song macht im direkten Vergleich, der zugegebenerweise mehr als nur hinkt, dezent eine bessere Figur. Sei es drum. Insgesamt aber ist dies hier ein weiteres, gutes CRADLE OF FILTH Album geworden. Es kommt fast ohne große Klassiker aus, kann aber durchweg in der Gesamtheit überzeugen. "Fast" insofern, weil es dann eben doch ein kleines Schmankerl am Ende gibt. „Death And The Maiden“ ist ein sehr melodischer und episch konstruierter Titel, der nicht unbedingt sofort ins Ohr geht, sich aber nach mehreren Durchläufen zu einem der stärksten COF Songs überhaupt mausert. Sieht vielleicht nicht jeder so, mir jedenfalls gefällt die Nummer, dir trotz angezogener Handbremse genug Ecken und Kanten besitzt.

Den folgenden Schlusssatz kann man eigentlich unter so ziemlich jedes Album dieser Band schreiben [Copy & Paste lassen grüssen]: Wer CRADLE OF FILTH bislang nicht mochte, den juckt es ohnehin nicht, was ich hier schreibe. Fans der Combo aus Sussex können bei „Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay“ allerdings blind zugreifen.

Trackliste:
01. Exquisite Torment Awaits
02. Heartbreak And Seance
03. Achingly Beautiful
04. Wester Vespertine
05. The Seductiveness Of Decay
06. Vengeful Spirit
07. You Will Know The Lion By His Claw
08. Death And The Maiden
Spielzeit: 00:53:00

Line-Up:
Dani Filth - Vocals
Richard Shaw - Guitars
Ashock - Guitars
Daniel Firth - Bass
Lindsay Schoolcraft - Keyboards, Vocals
Marthus - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
25.09.2017 | 16:22
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