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Cover von Cradle Of Filth -- Darkly, Darkly, Venus Aversa
Band: Cradle Of Filth Homepage Cradle Of Filth bei Facebook Metalnews nach 'Cradle Of Filth' durchsuchenCradle Of Filth
Album:Darkly, Darkly, Venus Aversa
Genre:Melodic Black Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.10.10
CD kaufen:'Cradle Of Filth - Darkly, Darkly, Venus Aversa' bei amazon.de kaufen
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"Midian light"

Wenn eine Band zurück zu ihren Wurzeln will, bedeutet das meist, dass sie abspeckt, etwas knarziger klingt und einfachere Songstrukturen verwendet. Im Falle von „Darkly, Darkly, Venus Aversa“ bedeutet das jedoch, dass man soundtechnisch in Richtung „Midian“ zurückgeht, was bedeutet: Die Synths regieren - ob das wohl gut geht?

Zunächst einmal muss man sich an den sehr gitarrenfernen Sound gewöhnen und sich in das ansonsten gewohnt opulente Spektakel einhören. Beim ersten Mal wird man dabei wie immer von der Überfrachtung der überlangen Nummern erschlagen. Ab dem dritten Durchlauf fragt man sich allerdings, wann die gewohnte kompositorische Klasse sich in Form von Ergriffenheit bemerkbar machen würde. Sicher - die Trademarks sind da, Dani ist in beeindruckender Verfassung und auch die einigermaßen gut hörbaren Gitarren-Soli lassen aufhorchen. Zudem sind die Opener viehisch schnell eingeprügelt, sodass sich unmittelbar ein wenig Nostalgie einschleicht. Dennoch hat man bei den ersten vier Nummern das Gefühl, alles schon mal irgendwo viel besser gehört zu haben. Okay, einige Passagen in „One Foul Step From The Abyss“ lassen tatsächlich aufhorchen, aber insgesamt rauschen die Tracks an einem vorbei. Besserung tritt ab „The Persecution Song“ ein, dem vielleicht kommerziellsten Track seit „From The Cradle To Enslave“, der von dem komplexeren, aber dennoch eingängigen „Deceiving Eyes“ noch übertroffen wird. Gleiches gilt für „Lilith Immaculate“, einer großartigen Hymne, die alles ausmacht, wofür COF seit jeher stehen: Geschwindigkeit, Melodien, großes Musikkino. Dann wird für zwei Songs wieder auf Beliebigkeit geschaltet, bevor das Abschlusss-Doppel die Platte noch aus dem Einheitsbrei-Sumpf hochzieht.
Unterm Strich bedeutet diese Kurzeinschätzung, dass man die Hälfte der Scheibe verehren sollte, während die andere Hälfte von einer COF-Coverband stammen könnte.
Auf das wie gewohnt detailliert ausgearbeitete Konzept will ich hier nicht weiter eingehen. Qualität ist hier Gesetz - auch wenn man einige Motive ebenfalls schon in früheren Songs ausmachen konnte.

Ich verstehe nicht ganz, warum man den druckvolleren Gitarrensound der letzten beiden Alben zugunsten des wiederbelebten Keyboard-Kleisters opfern musste, anstatt beide Elemente sinnvoll miteinander zu verbinden.
Trotzdem kann man das Album nicht zur Gänze verteufeln, auch wenn leider festzustehen scheint, dass man die Klasse der ersten vier Scheiben in diesem Leben nicht mehr erreichen wird.

Trackliste:
01. The Cult Of Venus Aversa
02. One Foul Step From The Abyss
03. The Nun With The Astral Habit
04. Retreat Of The Sacred Heart
05. The Persecution Song
06. Deceiving Eyes
07. Lilith Immaculate
08. The Spawn Of Love And War
09. Harlot On A Pedestal
10. Forgive Me Father [I Have Sinned]
11. Beyond Eleventh Hour
Spielzeit: 01:02:36

Marcus Italiani [Mattaru]
23.11.2010 | 21:30
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