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Band: Cradle Of Filth Homepage  Metalnews nach 'Cradle Of Filth' durchsuchenCradle Of Filth
Album:Hammer Of The Witches
Genre:Dark Metal, Melodic Black Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:10.07.15
CD kaufen:'Cradle Of Filth - Hammer Of The Witches' bei amazon.de kaufen
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"Mächtig Feuer unterm Hexenkessel"

Es gibt so spezielle Freunde in der schwermetallischen Parallelwelt, da weiß man, was man bekommt für das schwer erschuftete Geld, auch wenn besagte Band vielleicht nicht immer den ganz großen Standard abruft, den man von „früher“ her gewohnt war. CRADLE OF FILTH mögen in diese Kategorie gehören. Alle zwei Jahre im Schnitt ein neues Album, es wird mit gefälligem Kopfnicken registriert und für relativ gut befunden. Überraschungen Fehlanzeige, die Band hat ihre Existenzberechtigung und alle haben sich mit diesem Trott abzufinden. Weil, an alte Glanztaten kommen die sowieso nicht mehr ran.

Und da kommt er ins Spiel, der berühmte Pustekuchen. Denn CRADLE OF FILTH sind in diesem Jahr so gut wie ewig und drei Tage nicht mehr. Dabei standen die Vorzeichen alles andere als günstig. Die Tatsache, dass eine der Säulen der Band, nämlich Paul Allender, nicht mehr dem Hexenzirkel angehört, ruft so ziemlich jeden hervor, der sich mit Unkenrufen schadlos halten und den Briten den freien Fall attestieren möchte. Doch Dani Filth wäre nicht eben deshalb so erfolgreich, wenn er diesbezüglich das Ruder aus der Hand gegeben hätte. Die neuen Leute an den Klampfen machen mächtig Dampf unter den Hexenkessel, die Jungs nutzen ihre Freiheit ziemlich perfekt aus und treiben mit ihren bisweilen genialen Momenten Tränen in die Augen des staunenden Zuhörers. Die Stärke dieser Band war es von jeher, nicht ein oder zwei brauchbare Hymnen zu präsentieren, sondern über die komplette Albumdistanz diese unglaubliche Magie zu entfachen. Nach dem bisherigen Bandhöhepunkt „Midian“ schien dies ein wenig verloren, man experimentierte herum und versuchte zwischendurch immer wieder, mehr oder weniger authentisch, das alte Feeling auf Teufel komm raus herauf zu beschwören. Genau an diesem Punkt greift „Hammer Of The Witches“ in die Vollen. Es lohnt nicht wirklich, einen bestimmten Song heraus zu picken, denn jeder einzelne Moment auf diesem Album fügt sich mit dem nächsten zusammen, so wie man es von einst gewohnt war. Bereits nach den ersten Minuten von „Yours Immortality…“ zeigt sich deutlich, dass an diesem Album irgendetwas anders ist als sonst, die Chemie stimmt und die für eine CRADLE OF FILTH-Platte so immens wichtige Spannung ist sofort greifbar und bleibt bis zum letzten Ton präsent. Da sieht man doch schon mal dezent darüber hinweg, dass die zu Beginn von „Right Wing Of The Garden Triptych“ eingeflochtenen Gothic-Elemente, sprich lieblicher Frauengesang und Violinenspiel, ein wenig deplatziert wirken. Doch derlei Ablenkung ist nur von kurzer Dauer und stört das Hörvergnügen nur minimal.

Der Hexenmeister Dani Filth ist zurück. Er hat den Kessel angefeuert und setzt auf altbewährte Zutaten. Mit dem Unterschied, dass dieses Mal das Mischungsverhältnis exakt stimmt. Zudem hat er die Band in den entscheidenden Positionen großartig besetzt. CRADLE OF FILTH haben ihre Magie wieder entdeckt, dieses Album ist eigentlich als logische Fortsetzung der Reihe „Cruelty And The Beast“ / „Midian“ zu sehen. Aber vielleicht musste alles so kommen, wie es in den letzten Jahren kam. All die Stilkorrekturen, all die Besetzungs- und Labelwechsel. Auch ich hatte mich eigentlich damit abgefunden, lediglich ein weiteres, zwar möglicherweise gutes, aber nicht unbedingt hochklassiges Werk vorgesetzt zu bekommen. Aber genau, Pustekuchen eben.

Trackliste:
01. Walpurgis Eve
02. Yours Immortally…
03. Enshrined In Crematoria
04. Deflowering The Maidenhead, Displeasuring The Goddess
05. Blackest Magick In Practice
06. The Monstrous Sabbat [Summoning The Coven]
07. Hammer Of The Witches
08. Right Wing Of The Garden Triptych
09. The Vampyre At My Side
10. Onward Christian Soldiers
11. Blooding The Hounds Of Hell
Spielzeit: 00:56:02

Line-Up:
Dani Filth - vocals
Richard Shaw - guitars
Ashok - guitars
Daniel Firth - bass
Lindsay Schoolcraft - keys
Martin Skaroupa – drums
Frank Wilkens [Fränky]
03.07.2015 | 11:48
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