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Cover von Cranial -- Dark Towers / Bright Lights
Band: Cranial Homepage Cranial bei Facebook Metalnews nach 'Cranial' durchsuchenCranial
Album:Dark Towers / Bright Lights
Genre:Post Rock, Sludge
Label:Moment Of Collapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:10.02.17
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"Licht im Schatten der Türme"

Die Würzburger Atmospheric Sludge Metaller von CRANIAL bringen knappe zwei Jahre nach ihrer Debüt-EP mit „Dark Towers / Bright Lights“ nun erneut via Moment Of Collapse ihr erstes Full-Length-Album erfolgreich über die Ziellinie.

Umrahmt von vier [post-]apokalyptisch-atmosphärischen Ambient-/Drone-Intros präsentiert sich „Dark Towers / Bright Lights“ zwar als konzeptuelle, künstlerische Einheit mit vier thematisch bzw. vom Titel zusammenhängenden, überlangen Stücken, aber wiederum ohne starres Konzeptkorsett, d.h. letztlich bleibt dem Hörer/Konsumenten überlassen, wieviel und welchen konkreten Inhalt er hier zu suchen/finden bereit ist.
Nachdem es sich bei CRANIAL-Gitarrist Michael Melchers nach wie vor um ein Viertel der unrühmlich verblichenen Instrumental Mountain Doomster von OMEGA MASSIF handelt, ist aber kein verschwurbelter Artcore zu befürchten, denn klanglich setzt „Dark Towers / Bright Lights“ im Prinzip genau dort an, wo seinerzeit die „Dead Ends“-EP geendet hatte: Sludgig zähes, mächtiges Doomriffing, nihilistisches, sparsam/pointiert bzw. songdienlich eingesetztes Growling der beiden Sänger und reduziert-effektives Trommeln erinnert [womöglich] an eine gelungen homogene Mischung aus GENERATION OF VIPERS, NEUROSIS und CULT OF LUNA, abgeschmeckt mit der einen oder anderen Cascadian Black Metal-Referenz, wenn man denn meint, Vergleiche zücken zu müssen.
„Dark“ [Nomen est omen, Freunde!] zumindest pflügt mit brachialer Riffgewalt durch die düster-bedrohliche Szenerie und „Towers“ ragt als finsteres Gebilde aus ehemals armierten, längst verfallenen Betonruinen empor und spielt gekonnt mit den genreimmanenten Laut-Leise-Stimmungen und den Emotionen der Hörer zwischen Aufbau, Hoffnung, Zerfall und Verzweiflung. „Bright“ treibt dank mäandernder Lava-Riffs und treibender Drums ein ähnlich arges Spiel, zerrt und zieht, immer weiter oder vielleicht auch mit sich in die Tiefe. Das abschließende „Lights“ gestattet etwas mehr Zuversicht, kokettiert erneut mit schwarzmetallischen Harmonien, bevor die Sludge-Walze unbarmherzig weiterrollt.
CRANIAL versuchen gar nicht erst, ihr LP-Debüt als innovativen Meilenstein zu verkaufen, wissen aber ob der konsequenten Weiterentwicklung ihres Sounds bzw. der Kompositionen seit o.g. EP und fühlen sich bereits hörbar zuhause in ihrem Nischengenre [oder war das Genrenische?], weswegen sich das unterfränkische Quartett entsprechend souverän und selbstsicher präsentieren kann.

Auch das Artwork zu „Dark Towers / Bright Lights“ ist stimmig und einprägsam und der Albumklang eine absolute Wand, dank des erneuten Besuchs in der Oldenburger „Tonmeisterei“, die auch für Mix und Mastering verantwortlich zeichnet.
Sludger, Doomheads, Verfechter der vertonten Postapokalypse und aufgeschlossenene, ehemalige OMEGA MASSIF-Fans, die mittlerweile ihre Tränen getrocknet haben, sollten bei „Dark Towers / Bright Lights“ von CRANIAL ihr [Un-]Glück finden!

Trackliste:
01. Dark
02. Towers
03. Bright
04. Lights
Spielzeit: 00:44:51

Line-Up:
Cornelius Merlin - Drums
Michael Melchers - Guitars
Julian Weidhaus - Bass, Vocals
Sebastian Krockel - Guitars, Vocals
Dirk Konz [dkay]
03.03.2017 | 13:12
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