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Band: Crematory Homepage Crematory bei Facebook Metalnews nach 'Crematory' durchsuchenCrematory
Album:Black Pearls – Greatest Hits
Genre:Gothic Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:26.11.10
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"Ausführlicher Überblick"

Nach knapp 20 Jahren im Business und elf in dieser Zeit entstandenen Studioalben blickt die deutsche Gothic Metal-Institution CREMATORY mit „Black Pearls“ nun ausführlich auf ihr bisheriges Schaffen zurück und präsentiert 32 Songs aus allen Phasen der Bandkarriere.

Natürlich sind CREMATORY seit jeher eine streitbare Band, die ihren Kritikern im Laufe der Jahre stets genügend Angriffsfläche geboten haben, trotzdem muss man ihnen zu Gute halten, dass sie [von einer kurzen Auszeit Anfang des Jahrtausends abgesehen] immer noch da sind und ihre Platten auch jeweils ihre Käufer gefunden haben. Demnach ist es völlig legitim, dass man so kurz vor dem zwanzigsten Jubiläum die bisherigen Karrierestationen noch einmal standesgemäß Revue passieren lässt. Bei der Zusammenstellung der zwei Silberlinge hat man dann auch Wert darauf gelegt, dass wirklich alle Studioalben der Band mit mindestens zwei Songs vertreten sind, wodurch „Black Pearls“ sehr ausgewogen und vollständig wirkt. Besonders gut kommt hierdurch auch zur Geltung, wie sich CREMATORY im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt und sie ihren Sound des Öfteren modifiziert haben. So folgt zum Beispiel auf das rohe „Deformity“ vom Debütalbum „Transmigration“ das sehr elektronische „Kaltes Feuer“ vom 13 Jahre später erschienenen „Klagelieder“-Album und erlaubt den direkten Vergleich zweier Phasen, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Lediglich die teilweise arg käsigen Keyboards ziehen sich – wie eine Art Trademark – durch die komplette Bandhistorie, ansonsten hat die Combo wohl so ziemlich alles mal ausprobiert, was irgendwie in den Bandkontext passen könnte. Neben diversen starken Stücken von ihren Alben, die man als Normalverbraucher nicht unbedingt kennt, sind auf „Black Pearls“ selbstverständlich auch die Hits der Band vertreten, denen sich in den letzten Jahren keiner entziehen konnte, wie z.B. die SISTERS OF MERCY-Coverversion „Temple Of Love“, die inoffizielle Bandhymne „Tears Of Time“ oder „Greed“, der einzige Track, den CREMATORY bislang in den deutschen Singlecharts unterbringen konnten.

CREMATORY sind definitiv eine der wichtigsten und erfolgreichsten Gothic Metal-Bands aus dem deutschsprachigen Raum und von daher sei es ihnen auch gegönnt, dass sie sich zu ihrem Jubiläum ausführlich selbst feiern. Lobenswert ist dabei auch, dass die Spielzeit der beiden Silberlinge mit jeweils knapp 75 Minuten optimal ausgereizt wurde. Andererseits muss aber auch die Frage gestattet sein, ob es wirklich gleich 32 Songs bedurft hätte? Vielleicht wäre der eine oder andere über eine Einzel-CD mit den absolut besten Stücken der Band eher erfreut gewesen, wodurch das Ganze auch knackiger gewirkt hätte und man den einen oder anderen Füller hätte außen vor lassen können. Da man sich mit der Zusammenstellung preislich jedoch in Einzel-CD-Regionen bewegt und sich die Fans über das Mehr an Songs sicher freuen werden [wenn es schon keinen weiteren Kaufanreiz in Form von unveröffentlichten Stücken gibt], ist es vollkommen in Ordnung, so wie es ist.

Trackliste:
CD 1:
01. Infinity
02. Fly
03. Tears Of Time
04. Hoellenbrand
05. Eyes Of Suffering
06. Left The Ground
07. Sense Of Time
08. Greed
09. Shadows Of Mine
10. Pray
11. Ist Es Wahr
12. Temple Of Love
13. Tick Tack
14. The Fallen
15. Kein Liebeslied
16. Perils Of Wind

CD 2:
01. When Darkness Falls
02. Deformity
03. Kaltes Feuer
04. For Love
05. I Never Die
06. In My Hands
07. Open Your Eyes
08. Caroline
09. Ewigkeit
10. Black Celebration
11. The Holy One
12. Endless
13. Revolution
14. My Way
15. Hoffnungen
16. Away
Spielzeit: 02:28:47

Line-Up:
Gerhard "Felix" Stass - Vocals
Matthias Hechler - Guitars, Vocals
Harald Heine - Bass
Markus Jüllich - Drums
Katrin Jüllich - Keyboards
Timo Beisel [kaamos]
31.12.2010 | 20:28
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