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Cover von Crimfall -- As The Path Unfolds ...
Band: Crimfall Homepage Crimfall bei Facebook Metalnews nach 'Crimfall' durchsuchenCrimfall
Album:As The Path Unfolds ...
Genre:Folk Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:27.02.09
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"Epische Hymnen aus Finnland"

Mit CRIMFALL kommt mal wieder etwas Neues aus Finnland in heimische Gefilden geflattert. Jakke Viitala hat die Band im Jahre 2007 gegründet und schon Anfang 2009 wird nun die Debüt-Scheibe „As The Path Unfolds ...“ veröffentlicht. Wer mit dem Namen Jakke Viitala nichts anfangen kann, muss sich nicht wundern, denn der gute Herr hat bis jetzt nur bei der relativ unbekannten Power Metal Band AD LUNAM gespielt. Von Power Metal also direkt zu Epic Folk Metal. Ein vielleicht etwas ungewöhnlicher Wechsel, aber nun gut, manchmal ist eine radikale Veränderung eine ausgezeichnete Idee.

Die Bezeichnung „Epic Folk Metal“, wie ich sie auf meinem Promo-Zettel lesen kann, passt hier sogar einmal sehr gut. „As The Path Unfolds ...“ könnte man sogar eher als Soundtrack und nicht zwangsläufig als Metal-Scheibe bezeichnen. Es gibt zwar Metal-Parts, und diese nicht zu knapp, aber die wahre Stärke dieses Albums sind die hymnischen und anmutigen Songs. Die Reihe der Hilfsmittel, um die epische Atmosphäre zu erzeugen, ist relativ groß. Man hört Blast-Parts, männliches Gegrunze, anmutige weibliche Vocals, Synthies, instrumentale Zwischenstücke und so weiter und so fort. Man fährt also schweres Geschütz auf, um den Hörer zu überzeugen. Die Mischung, die entsteht, kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Ganz besonders die ersten vier Songs der CD haben mich total in den Bann gezogen, auch wenn das Intro „Neothera Awakening“ mich doch sehr an den „Herr der Ringe“-Soundtrack erinnert hat. Aber CRIMFALL schaffen auf manchen Songs hier wirklich eine großartige Symbiose zwischen rauem Metal inklusive Growls und perfekt eingesetzte weibliche Vocals. Leider, das muss man auch dazu sagen, klappt das nicht auf allen Tracks. Manchmal kommen die metallischen Parts einfach zu brachial rüber und zerstören die ganze aufgebaute Anmut. Abgesehen davon hat man das Gefühl, dass die Grows vielleicht etwas zu viel eingesetzt wurden. Nichts gegen tiefe und kratzige Stimmen, aber wenn ich etwas Episches hören will, dann finde ich dies nicht so erhaben. Wer jedoch auf Death Metal Vocals steht, dem wird das natürlich gefallen. Ansonsten bieten uns CRIMFALL hier eine wilde Mischung. Manchmal fühlt man sich, als würde man auf einem Schlachtfeld stehen und manchmal hat man das Gefühl, dass man sich in der tiefsten Wüste befindet. Ganz großes Kino also. Auch die instrumentalen Stücke, wie zum Beispiel „Novembré“, wissen wirklich zu überzeugen und sind nicht so kitschig, wie es bei vielen anderen Bands der Fall ist. Der Aufbau der Atmosphäre funktioniert also größtenteils. Leider, leider gibt es aber halt immer mal wieder ein paar Tracks, die sich mir einfach nicht erschließen wollen und den Gesamteindruck etwas trüben. Besonders Lob verdient meiner Meinung nach aber die Sängerin, die ihren Job sehr gut macht.

Nun, wie soll ich die Scheibe zusammenfassen. Die Finnen begehen hier einen mutigen Schritt und versuchen so etwas wie Soundtrack-Metal zu erschaffen. RHAPSODY [OF FIRE] haben etwas Ähnliches kreiert, wenn auch im Power Metal und nicht im Folk Metal, und liegen für mich damit noch vorne. Musikalisch sind die Bands zwar nicht vergleichbar, aber die Italiener fangen für mich die Dramatik einfach besser ein. CRIMFALL liefern hier aber alles andere als eine schlechte CD ab. Das Album ist in sich stimmig und strotzt nur so vor guten Ideen. Hin und wieder geht darum natürlich etwas schief, aber das sollte auf einem Debüt-Album erlaubt sein. Freunde epischer Musik und Liebhaber von Death Metal Vocals sollten auf jeden Fall einmal ein Ohr riskieren und können zu meiner Wertung noch zusätzlich einen halben Punkt aufschlagen.

Trackliste:
01. Neothera Awakening
02. The Crown Of Treason
03. Wildfire Season
04. Where Waning Winds Lead
05. Sun Orphaned
06. Ascension Pyre
07. Shadow Hearth
08. Non Serviam
09. Aubade
10. Hundred Shores Distant
11. Novembré
Spielzeit: 00:46:47

Line-Up:
Jakke Viitala - Guitars & Orchestration
Mikko Häkkinen - Vocals
Helena Haaparanta - Vocals
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
18.03.2009 | 20:56
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