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Cover von Criminal -- No Gods no Masters
Band:  Metalnews nach 'Criminal' durchsuchenCriminal
Album:No Gods no Masters
Genre:Thrash Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.02.04
CD kaufen:'Criminal - No Gods no Masters' bei amazon.de kaufen
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Criminal, die ursprünglich aus Santiago im Süden Amerikas stammen und 2002 nach England umgesiedelt sind, haben dort 3 weitere Musiker (ex-Extreme Noise Terror und ex-Entwined)gefunden, die mit Gitarrist und Hauptsongwriter Rodrigo Contreras und Anton Reisenegger (ex-Pentagram) gemeinsame Sache machen. Eine, hier und da leicht an ältere Sepultura erinnernde, trotzdem sehr eigenständige Thrashvariante bahnt sich den Weg durch meine Gehirnwindungen und läßt moderne/neue sowie bereits bekannte Trademarks des Genres erkennen.

Das bereits 4. Album zeigt sich ausgereift und drängt den Thrashmetal mit ihrer beängstigenden Aggressivität in neue Bahnen. Thrashriffs mit abwechslungsreichem Drumspiel werden von einer haßerfüllten Stimme unterlegt und feiern so eine düstere Art des Thrashs, die alles andere als bekannt ist. Dazu werden hier und da dezente Keyboardteppiche in den Hintergrund gelegt, sowie wunderschöne, melancholische Melodien ausgepackt. Eingängig und gut ausgearbeitet zeigt sich jeder Song auf andere Weise und man kann der Platte weder Einheitsbrei noch Ideenlosigkeit andichten. Gut so. Vor allem begeistert mich, dass wir mal wieder eine eigenständige Thrashvariante geboten bekommen und uns nicht wieder einmal eine dieser modernen Melodic- Thrash/Death Kombos ihre bei At the Gates abgegriffenen und leicht veränderten Riffs um die Ohren ballert.

Bei dem Stück "No Return" wird man so urplötzlich an die Power von Samael Refrains erinnert, um danach im Thrashgewitter versinken zu dürfen. Einige Songs (z.B. Violent Change) erinnern streckenweise an Madball zu "Set it off" - Zeiten. Aber keine Sorge: Hier wurden keine Parts von anderen Bands einfach zusammengewürfelt. Das Scheibchen ist aus einem Guß und hat es nicht nötig sich derart billig woanders zu bedienen. Allerdings mache ich mir einige Sorgen über die Dauerhaftigkeit der Songs, denn wie ich mit meinem Kollegen Trabi schon übereinstimmte, scheinen diese mir nach 10-maligem Hören schon etwas ausgereizt zu sein. Mag auch sein, dass einer der Gründe dafür die etwas drucklose Produktion ist. Zudem ist beim Song Dark-Half scheinbar noch wesentlich mehr schief gegangen, denn dieser ist, immer phasenweise, reichlich undifferenziert und rauscht matschig und schwächelnd durch meine Kopfhörer.

Trotzdem ist es im Ganzen betrachtet eine eigenständige Platte, die ordentlich was losmacht und brutal, haßerfüllt, krank und melancholisch stimuliert. Leider sind einige der Songs zu schnell totgehört und die Produktion läßt, wie bereits erwähnt, auch etwas zu wünschen übrig. Es sollte aber gesagt sein, dass diese Band Potential hat Killersongs zu schreiben und wir bestimmt nochmal mit etwas beständigerem Material konfrontiert werden.

Trackliste:
1. Aberration
2. Deconstruction
3. Consumed
4. No Return
5. Tidal Wave
6. Downfall
7. Idol
8. Dark Half
9. Faceless
10. Violent Change
11. Bow To None


Thomas Kleinertz [shub]
16.02.2004 | 17:04
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