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Cover von Crimson Moonlight -- Veil Of Remembrance
Band: Crimson Moonlight Homepage  Metalnews nach 'Crimson Moonlight' durchsuchenCrimson Moonlight
Album:Veil Of Remembrance
Genre:Death Metal
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:04.12.04
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"Nothing in common with Black Metal..."

Crimson Moonlight aus Schweden riefen beim ersten Blick auf Band- und Albumnamen, sowie Cover ihrer zweiten Scheibe schon üble Vorahnungen bei mir hervor. Einen billigen Dimmu Borgir-Klon oder irgendwas schwuchtlig Dark Metal-mäßiges hatte ich erwartet. Doch es sollte ganz anderes kommen. Anders, nicht besser.

Was die fünf Herren hier vom Band lassen, ist entgegen anders lautenden Pressemeldungen jedenfalls kein Black Metal, zumindest nicht mehr, die früheren Veröffentlichungen der Band sind mir nicht bekannt. „Veil Of Remembrance“ ist technischer Death Metal, hie und da aufgelockert durch typisch schwedische Gitarrenläufe. Das wird schon im ersten Song klar, der im höchsten Stakkato losschmettert, um baldig durch At The Gates-artige Riffs aufgelöst zu werden. Überhaupt hat man die Göteborg-Urväter wohl alle gehört, auch wenn sie bei weitem nicht oft Anwendung finden, lassen sich doch an Dissection und Amon Amarth („Reflections…“) erinnernde Melodien rausfiltern. Und das ist auch schon das Positivste was man über die Scheibe sagen kann. Der Rest ist mittelmäßiger, manchmal unstimmiger, teilweise sogar konfuser, technischer Ami-Death/Thrash Metal.
Mal High Speed Gehacke im besten Stakkoto-Takt, mal schweres Gebolze verbunden durch schnelle Breaks mit den erwähnten Melodic-Passagen, so bildet die Musik eine Melange, die im Ganzen einfach nicht überzeugen kann, in ihren schwächsten Momenten gar zur wirren Hektik verkommt („Painful Mind Contradiction“). So als wollte man sein spielerisches Können zum Selbstzweck zeigen und hätte dem das Komponieren stimmiger, bewegender Songs völlig untergeordnet.
Allerdings ist die Scheibe auch kein Totalausfall. „Veil of Remembrance“ ist meistenteils hörbar und vom handwerklichen Niveau über jeden Zweifel erhaben.

Was bleibt ist ein Album, das der Black Metal Fan wirklich nicht braucht. Anhänger von Bands wie Incantation, die auch dem Göteborg-Stil was abgewinnen können und sich zudem nicht an der christlichen Einstellung der Band (kein Kommentar) stören, können aber mal ein Ohr an die Hörproben auf deren Website riskieren.

Trackliste:
01. Intimations Of Everlasting Constancy
02. Painful Mind Contradiction
03. Embraced By The Beauty Of Cold
04. The Echoes Of Thought
05. My Grief, My Remembrance
06. The Cold Grip Of Terror
07. Illusion Was True Beauty
08. Contemplations Along The Way
09. Reflections Upon The Distress And Agony Of Faith


Karsten Heim [Lone Wolf Winter]
05.04.2005 | 23:06
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