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Cover von Crionics -- Neuthrone
Band: Crionics Homepage  Metalnews nach 'Crionics' durchsuchenCrionics
Album:Neuthrone
Genre:Black/Death Metal, Death Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:13.07.07
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"Kommt nicht an die Vorbilder Behemoth und Zyklon heran"

Irgendwie werde ich das Gefühl einfach nicht los, dass ein Großteil der Sänger von polnischen Bands zusammen im gleichen Raum ihren Gesang proben und perfektionieren, da vieles schlichtweg sehr ähnlich klingt – oder kommt mir das nur so vor? Genau dies ist auch bei CRIONICS der Fall, die mit „Neuthrone“ bereits ihr drittes Studio-Album veröffentlichen. Geboten wird schneller Death Metal mit erheblicher Black-Metal-Schlagseite, der nicht selten an BEHEMOTH, VADER, ZYKLON, MORBID ANGEL und DIMMU BORGIR erinnert.

Und genau der Sänger von CRIONICS klingt wiederum sehr nach VADER, BEHEMOTH und LOST SOUL, wobei das nicht abwertend klingen soll. Nur wirklich ausdrucksstark ist der Gesang auch nicht, was sich durchaus auch auf das komplette Album anwenden lässt, zumal die Buben außerdem optisch fast genauso wie BEHEMOTH daher kommen und somit die berechtige Frage aufwerfen, wer denn nun eigentlich CRIONICS braucht, wenn es das alles schon gibt. Denn originell ist „Neuthrone“ nicht wirklich, da die Band beispielsweise oft allzu sehr mittels Keyboard-Einschüben, die aber einfach nicht richtig passen wollen und oft deplaziert klingen, mit EMPEROR und DIMMU BORGIR kokettiert, um dann wieder „normalen“ Death Metal mit mächtig Gaspedal und hämmernder Doublebass zu bieten, der nur gelegentlich in den Mid-Tempo-Bereich wandert [„NeuThronAeon“, „Frozen Hope“], um ganz gut zu grooven. Gerade diese ständige Geschwindigkeit ohne große Auflockerungen sorgt dafür, dass die Songs schnell nur noch schwer voneinander zu unterscheiden sind und somit etwas einförmig wirken. Und genau das bieten die anfangs erwähnten Bands nun einmal sehr viel ausgereifter und spannender. Schlecht sind CRIONICS auf „Neuthrone“ sicherlich nicht und auch der Sound ist richtig ausgewogen und sehr gut geworden, aber das ändert schlicht und einfach nichts daran, dass das Album an einem vorbeirauscht und einfach nicht aus der breiten Masse herausragen kann, auch wenn die einzelnen Songs prinzipiell ganz gut knallen.

„Neuthrone“ eignet sich somit am besten für Fans der oben genannten Bands, die von dieser Art des Death Metal, beziehungsweise dieser Symbiose aus Death- und Black Metal einfach nicht genug bekommen können, denn was CRIONICS hier vom Stapel lassen, ist tatsächlich nicht übel, aber eben doch nur bessere Stangenware. Alle anderen sollten sich lieber noch einmal BEHEMOTHs „Demigod“ oder ZYKLONs „Disintegrate“ reinziehen, denn auf denen sind die Songs schlüssiger, spannender und mehr auf den Punkt gespielt.

Trackliste:
01. New Pantheon
02. Arrival 2033
03. Neu.Throne.Aeon
04. Superiors
05. Hell Earth
06. Humanmeat Cargo
07. Outer Empire
08. Frozen Hope
09. When The Sun Goes Out...
10. Black Warriors [Bonus Track]


Alexander Eitner [soulsatzero]
06.07.2007 | 19:35
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