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Band: Cripper Homepage Cripper bei Facebook Metalnews nach 'Cripper' durchsuchenCripper
Album:Antagonist
Genre:Neo-Thrash
Label:Cmm
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.06.12
CD kaufen:'Cripper - Antagonist' bei amazon.de kaufen
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"Schritt für Schritt an die Spitze"

Drei Jahre nach ihrem letzten Streich, welcher auf den Namen „Devil Reveals“ hörte, melden sich die Hannoveraner Thrash Metaller CRIPPER um die soziologisch interessierte Frontfrau Britta Görtz mit einem neuen Album zurück und eines kann bereits jetzt mit absoluter Sicherheit festgestellt werden: „Antagonist“ ist das CRIPPER-Album mit dem bisher coolsten Artwork – ob der Rest auch was taugt, soll nachstehend geklärt werden.

Mit „New Shadow“ findet die Platte auch gleich den perfekten Opener, denn der Song ist rasant, brachial und treibend und im folgenden „Not Dead Yet“ kreist der Groove-Hammer, was der Formation ebenso gut zu Gesicht steht. Dabei stellt sich schnell raus, dass „Antagonist“ nicht nur das CRIPPER-Album mit dem schönsten Titelbild ist, sondern auch die bisher am besten produzierte Platte der Hannoveraner darstellt: Einen derart fetten, druckvollen und gleichzeitig ausgewogenen Sound gab es bei der Truppe noch nie zu hören, weshalb „Antagonist“ rein klanglich problemlos mit manch „größerer“ Veröffentlichung mithalten kann. Musikalisch ist die Band ihrem Stil natürlich in seinen Grundzügen treu geblieben, weshalb es auch auf diesem Album modernen Thrash Metal zu hören gibt, der gleichermaßen von brachialem Riff-Gewitter wie von den aggressiven Vocals von Fräulein Görtz lebt. Letztere macht dabei wie immer eine hervorragende Figur und ist inzwischen so stilsicher, dass sie fast mit ARCH ENEMY-Frontfrau Angela Gossow mithalten kann und Sabina Classen [HOLY MOSES] inzwischen vermutlich problemlos in die Tasche steckt. Doch was das Songwriting angeht, haben CRIPPER auf „Antagonist“ erneut große Fortschritte gemacht und so wirkt die Truppe zunehmend routiniert und ist seit ihrem Debüt hörbar gereift. Das manifestiert sich hier in zwölf wahrlich effektiven Thrash Metal-Abrissbirnen, die allesamt ziemlich intelligent aufgebaut sind und mit so mancher interessanten Wendung aufwarten können. Obendrein verstecken sich in nicht wenigen Songs inzwischen richtig schicke Leadgitarren – so zum Beispiel im fast schon rockigen „Clean“ – welche die ansonsten gnadenlose Riffattacke angenehmen auflockern. Selbiges bewerkstelligen die zahlreichen Melodieläufe, wobei es schon ein bisschen schade ist, dass selbige etwa in „Hegemony“ nicht richtig zur Geltung kommen, weil der Song vorbei ist, bevor sie ihr volles Potenzial entfalten konnten. Ansonsten bauen CRIPPER ihre vielen guten Einfälle, darunter das Tribal-Intro von „Totmann“, die Bay Area-Zitate aus „General Routine“ oder auch den geradezu epischen Mittelteil des Rausschmeißers „Cocoon“ durchweg passend in ihre Songs ein und machen „Antagonist“ somit zu ihrem bisher mit Abstand besten Album.

Mit „Antagonist“ beweisen CRIPPER, dass harte Arbeit sich in der Metalszene durchaus auszahlt: Seit ihrem Debüt vor vier Jahren scheint die Truppe unermüdlich an ihren Songs und musikalischen Fähigkeiten gefeilt und sich ihren Platz in der Oberliga des deutschen Thrash Metal redlich verdient. Die drei Jahre Wartezeit seit „Devil Reveals“ haben sich voll und ganz gelohnt, denn CRIPPER sind 2012 besser denn je

Trackliste:
01. New Shadow
02. Not Dead Yet
03. Animal Of Prey
04. Totmann
05. Hegemony
06. Clean
07. General Routine
08. Dogbite
09. Another Lesson In Pain
10. Damocles
11. God Spoken Prayer
12. Cocoon
Spielzeit: 00:46:39

Line-Up:
Britta Görtz - Vocals
Christian Bröhenhorst - Guitars
Jonathan Stenger - Guitars
Bass-T - Bass
Dennis Weber - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
17.07.2012 | 11:59
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