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Cover von Cronian -- Erathems
Band: Cronian Homepage Cronian bei Facebook Metalnews nach 'Cronian' durchsuchenCronian
Album:Erathems
Genre:Dark Metal, Progressive
Label:Season Of Mist
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.11.13
CD kaufen:'Cronian - Erathems' bei amazon.de kaufen
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"Klanglandschaften mit Schmackes!"

Auch wenn der Name CRONIAN vielleicht nicht allen Metalheads sofort geläufig ist, so dürfte sich das ändern, sobald man erwähnt, dass hinter diesem Projekt Vintersorg [VINTERSORG] und Øystein Garnes Brun [BORKNAGAR] stecken. Zwei Alben namens „Terra“ [2006] und „Enterprise“ [2008] haben die beiden Freunde schon zusammen veröffentlicht und sehr positive Kritiken erhalten. Nach fünf Jahren Abstinenz folgt nun das dritte Album „Erathems“, das ebenfalls keinen Grund zum Klagen liefert.

Um es kurz zu machen: Wer die früheren Alben von CRONIAN kennt, wird eine gute Ahnung davon haben, was einem auf „Erathems“ geboten wird – Progressive Metal, der mithilfe allerhand Keyboard-Melodien und soundtrackhaften Momenten aufgewertet wird. Mir scheint allerdings, dass Vintersorg und Øystein auf „Erathems“ etwas direkter geworden sind. Zwar werden nach wie vor sehr intensive Klanglandschaften erzeugt und man lässt den oder die HörerIn mehr als einmal in einem süßlich-epischen Bild ertrinken, das mehr als einmal in Richtung Kitsch driftet, aber gleichzeitig gibt es auch sehr packende Riffs, die in den Vordergrund gerückt werden. In ganz seltenen Momenten lässt man sogar durchblicken, dass man früher einmal Black Metal gemacht hat. Wer von CRONIAN überhaupt noch nichts kennt, der kann sich ausnahmsweise einmal tatsächlich auf das Promo-Schreiben verlassen, in welchem es heißt, dass sich BORKNAGAR eher auf traditionelle Riffs und organische Arrangements verlassen, während CRONIAN sich eher mit großen und visionären Soundlandschaften beschäftigen. Besser kann man es tatsächlich kaum treffen – man höre sich dazu nur den Song „Moments and Monuments“ an. Eine epische Hymne, die tatsächlich auch in verschiedenen Filmen Verwendung hätte finden können. Gleichzeitig lässt es sich natürlich nicht leugnen, dass Einflüsse von BORKNAGAR und VINTERSORG konstant zu finden sind – nicht zuletzt wegen dem sehr typischen Gesang von Vintersorg. Aber auch die Gitarrenarbeit von Øystein würde man wahrscheinlich noch mit Ohropax in den Ohren erkennen. Alles beim Alten also, aber wie steht es um die Qualität der Songs? Mit einem Wort: Großartig! Die beiden Skandinavier können einfach Songs schreiben, da gibt es nichts zu rütteln. Wenn man ein paar Scheiben der Herren kennt, ahnt man zwar meistens, in welche Richtung sich der Song entwickeln wird, aber das ändert nichts an der konstant hohen Qualität des Songwritings. Auch wenn ich nie überrascht wurde, macht es einfach immer wieder Spaß, in diese epische Musik einzutauchen und mich von ihr treiben zu lassen. Es ist halt auch einfach schön, dass es noch konstante Qualität in der Metalwelt gibt!

Fünf Jahre haben CRONIAN für die neue Scheibe gebraucht, aber die haben sich auch gelohnt. „Erathems“ ist ein wirklich starkes Album geworden, das für Fans der Musik von Vintersorg und Øystein absolut essentiell ist. Wer allerdings immer noch darauf hofft, dass Vintersorg mal wieder ein „Till Fjälls“ oder Øystein ein „Borknagar“ macht, der ist noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

Trackliste:
01. Cold Wave Eruption
02. Ecocracy
03. Drifting Station
04. Moments and Monuments
05. Blackwater Horizon
06. Core Resiliency
07. Chemical Dawn
08. End[durance], Part III

Bonus-Track:
09. Full Moon Inferno [Digipack in Europa und digitaler Release]
Spielzeit: 00:57:00

Line-Up:
Vintersorg - Bass, Gitarre, Gesang, Keyboards
Øystein Garnes Brun - Gitarre, Keyboards
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
31.10.2013 | 12:58
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