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Cover von Crowbar -- Lifesblood For The Downtrodden
Band: Crowbar Homepage  Metalnews nach 'Crowbar' durchsuchenCrowbar
Album:Lifesblood For The Downtrodden
Genre:Doom Metal, Doomcore
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:07.03.05
CD kaufen:'Crowbar - Lifesblood For The Downtrodden' bei amazon.de kaufen
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Die Speedbrüder um Mainman Kirk Windstein haben es mal wieder geschafft und ein opulentes Werk auf CD geschweißt. "Life's Blood For The Downtrodden" entzückt durch typischen CROWBAR-Sound, der allerdings noch saftiger daher kommt als bisher gewohnt. Kein geringerer als Rex Brown (PANTERA) spielt den schön im Vordergrund stehenden und rostig schnarrenden Bass und zeigt sich ebenfalls für die Produktion verantwortlich. Diese hat er zusammen mit DOWN-Kollege Warren Riker eingetütet.

Die Herrschaften dieser Kapelle sind auch mehr als präsent, dies macht sich in Hauptriffs und zahlreichen Versatzstücken schnell bemerkbar. Außer des "Down-Syndroms" könnte man bei den ersten Durchläufen meinen, die St.Anger-Krankheit hätte dieses Album ebenfalls ereilt. Zu viele gestückelte Parts und übergangslose Verschachtelungen, so der erste Eindruck. Nach weiteren Läufen schmelzen diese Ecken und Kanten jedoch zu einer wuchtigen Einheit zusammen und die urwüchsige Gewalt der Band tritt zu Tage. Diagnose: nicht infiziert.

Songs wie "Fall Back To Zero", "Slave No More" oder auch "New Dawn" sind neue Perlen des leicht mit Southern Rock durchzogenen Doomcores. Windstein hat gesanglich erneut zugelegt und zeigt sich noch intensiver und melodiöser als zuvor. Die verheerende und unausweichliche Schicksalhaftigkeit des Daseins wimmert durch die Stücke und zerreißt die Hoffnung, die bleiern auf den heißen Asphalt des Lebens tropft. Inmitten dessen wird man von doomigen Riffsalven überrascht, aufgerüttelt und vor tonnenschwerem Druck zum Bangen auf die Knie gezwungen. Auf der anderen Seite gab es niemals so viele schnellere Parts auf einem CROWBAR-Album.

Abwechslung wird also groß geschrieben und so kommen BLACK SABBATH- Riffs mit schwelenden Southern Rock-Klängen inklusive heiserem Core-Gesang zusammen auf ein Album und CORROSION OF CONFORMITY-Fans genau wie Freunde der anderen genannten Bands voll auf ihre Kosten. CROWBAR haben es mit Hilfe einiger Gleichgesinnter (Anselmo, Kennan, Bower, Brown, Riker) tatsächlich geschafft das nächste Level zu erreichen. Trotzdem bleibt eine Träne im Auge zurück, denn man ist mit diesem Werk, trotz der Nähe, weit von Klassikern wie "Obedience Thru Suffering" oder "Crowbar" entfernt. Der wunderschöne Akustiksong "Lifesblood" am Ende der Scheibe hilft einem wenigstens diese Trauer zu verarbeiten. Und so weine ich still in dieses Lied hinein, während ich genau weiß: Wenn der letzte Ton verklungen ist, höre ich dieses geile Album gleich nochmal.

Trackliste:
01. New Dawn
02. Slave No More
03. Angel´s Wings
04. Coming Down
05. Fall Back To Zero
06. Underworld
07. Dead Sun
08. Holding Something
09. Moon
10. The Violent Reaction
11. Lifesblood


Thomas Kleinertz [shub] | 28.02.2005 | 10:50

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