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News zu Crucified Barbara
Reviews von Crucified Barbara
Crucified Barbara
'Till Death Do Us Party
Hard Rock, Rock'n'Roll
5 von 7 Punkten
"Party mit dem Hühnerhaufen? Gerne!"
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"Alternativer Stonermetalpop für alle"
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"Flucht durch die Nacht oder: Hennen rennen" | ||||||||||||||||||
| Frauen haben im Hardrock/Metal nichts verloren. Diese Behauptung ist so natürlich schon längst nicht mehr haltbar, egal, ob man da nun bei THE RUNAWAYS und deren Sidekicks LITA FORD und JOAN JETT anfangen möchte, bei GIRLSCHOOL und VIXEN weitermacht, nur um bei THE DONNAS, den CYCLE SLUTS FROM HELL oder natürlich DORO anzukommen. Die Liste ließe sich mittlerweile ad infinitum fortsetzen und auch CRUCIFIED BARBARA aus Stockholm lassen sich mittels ihres mittlerweile dritten Langspielers, „The Midnight Chase“, ohne weiteres neben o.g. Geschlechtsgenossinnen einreihen. Geboten bekommt man soliden Hard'n'Heavy-Sound, der Gevatter Rock'n'Roll ebenso mit einschließt wie Punk, 80er Hardrock, ein gerüttelt' Maß MOTÖRHEAD oder auch Alternative Rock Marke VERUCA SALT [„Rules And Bones“]. Die Schwedinnen wissen längst, welchen Sound sie generieren wollen, was sie können und kokettieren – natürlich – damit, welche Wirkung sie dank ihrer durchaus ansprechenden Optik auf ihre [vermutlich] überwiegend männlichen Fans haben [„Into The Fire“] Somit finden sich neben flotten Abgeh-Nummern wie dem Opener, „Crucifier“ [Mädels-MOTÖRHEAD!], „Shut Your Mouth“ oder „Everything We Need“ natürlich auch Midtempo-Stampfer wie das programmatisch betitelte „Rock Me Like The Devil“ oder das derbe rockende „Rise And Shine“. Allerdings birgt so eine wilde Verfolgungsjagd mitten in der Nacht auch gewisse Fährnisse und so kommt man nur schwerlich umhin, die Powerballade „If I Hide“ und die Schnulze „Count Me In“ als bestenfalls mäßig gelungen zu befinden und auch „Kid From The Upperclass“ ist ein eher belangloser Standardrocker. CRUCIFIED BARBARA sind halt waschechte Rockerinnen, die immer dann am Besten sind, wenn sie so richtig vom Leder ziehen, was auch der Titeltrack nochmals bestätigt. Hinter den Reglern saß kein Geringerer als THE NOMADS-Mainman und Alt-Garagenrocker Chips Kiesbye [u.a. THE HELLACOPTERS], der der gekreuzigten Barbara denn auch einen erwartungsgemäß satt und schmutzig rockigen, crunchy Sound verpasst hat. Das schwedische All Girl-Quartett bietet mit „The Midnight Chase“ allemal handwerklich solide, ordentlich hart rockende Unterhaltung für die nächste [BikerInnen-]Party, hat aber gleichzeitig wenig bis keine Überraschungen zu bieten – muss ja aber auch nicht immer sein...! | ||||||||||||||||||
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