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Cover von Crucifyre -- Infernal Earthly Divine
Band: Crucifyre bei Facebook Metalnews nach 'Crucifyre' durchsuchenCrucifyre
Album:Infernal Earthly Divine
Genre:Death Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:21.01.11
CD kaufen:'Crucifyre - Infernal Earthly Divine' bei amazon.de kaufen
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"Höllisch, irdisch, gottlos"

CRUCIFYRE versteht sich als All-Star-Kombo der glorreichen Schwedentod-Zeiten. Drummer Yasin prügelte bei AFFLICTED, Erik Sahlström röhrte bei GENERAL SURGERY und MAZE OF TORMENT, die Gitarristen klampften für MORBID [TG] beziehungsweise CREMATORY, REGURGITATE und NASUM [Urban]. „Infernal, Earthly, Divine“ klingt nun wie der Versuch einer Zeitreise in eben jene Tage, als im Land der Elche eine Musikrichtung geboren wurde, die die Szene bis heute nachhaltig prägt. Man muss kein Quantenphysiker sein, um zu wissen, dass Reisen in die Vergangenheit unmöglich sind. Und so wirkt dieses Unterfangen doch eher wie das Zusammentreffen alter Freunde, die noch einmal um der alten Zeiten willen zusammen in den Proberaum steigen.

Das Ergebnis sind neun rumpelnde Death Metal Brocken, die hier und da mit Thrash-Riffs angereichert werden und durchaus mit der ein oder anderen wunderbaren Melodie versüßt werden. Das ganze wird dann textlich mit einem okkulten Touch versehen und fertig ist das Werk. Fast. Eingespielt wird das ganze auch noch. Dabei greift man, so klingt es, auf das eingestaubte Equipment im Proberaum zurück. Das ist zwar gut gemeint, lockt aber wirklich nur die Die-Hard-Old-School Fans hinter dem Ofen vor. Wer sich als ein solcher sieht, dem kann man das Album mit Sicherheit empfehlen. Denn gerade wenn es um die Gitarrenarbeit geht, haben CRUCIFYRE nicht nur den Geist der frühen 90er verinnerlicht, sondern wissen auch wirklich wie man den in Melodien umsetzt. Denn das Ende von „Kiss The Goat“, der getragene Mittelteil von „Hellish Sacrifice“ oder der Refrain im Opener „Born Again Satanist“ können wirklich was. Gegen Ende verliert sich allerdings alles etwas in Stückwerk, überschattet von einer mäßigen Produktion.

Am Ende ist „Infernal Earthly Divine“ eine reine Old-School-Platte. Für Fans des Genres ein appetitlicher Leckerbissen und auf jeden Fall ein, wenn nicht beide Ohren wert. Alle anderen Death Metal Jünger können mal vorsichtig „Kiss The Goat“ oder das schnelle „...Of Hell“ anchecken und entscheiden, ob sie Wert auf transparenten Sound bei Doublebass-Attacken legen oder eben nicht.

Trackliste:
1. Born Again Satanist
2. Kiss The Goat
3. Hellish Sacrifice
4. Majestical/Sadistical
5. Witch Hammer
6. Thessalonian Death Cult
7. ...Of Hell
8. Hail Satan
9. The Fetching
Spielzeit: 00:41:32

Line-Up:
Erik Tormentor Sahlström - Vocals
TG - Gitarre
Urban Skytt - Gitarre
Henrik Doltz Nilsson - Bass
Yasin Hillborg - Schlagzeug
Samuel Stelzer [Sammy]
29.01.2011 | 12:04
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