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Cover von Cryonic Temple -- Immortal
Band: Cryonic Temple Homepage Cryonic Temple bei Facebook Metalnews nach 'Cryonic Temple' durchsuchenCryonic Temple
Album:Immortal
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Metal Heaven
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.11.08
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"Wer will schon ewig leben...?"

Nachdem die Schweden CRYONIC TEMPLE mit ihrem letzten Werk „In Thy Power“ diverse Lorbeeren ernten konnten, wurde es erstmal knappe vier Jahre still um die Formation. Nach einigen Umbesetzungen jedoch meldet sich das Quintett nun mit seinem neuesten Album „Immortal“ zurück.

Die wohl wichtigste Neuerung auf „Immortal“ dürfte das Hinzukommen von Sänger Magnus Thurin sein, der eine maßgebliche Verbesserung darstellt: Wie bereits der eröffnende Titeltrack zeigt, passt Thurin mit seiner kraftvollen und doch temperierten Stimme deutlich besser als noch sein Vorgänger Glen Metal zum Sound von CRYONIC TEMPLE. Das unverzerrte, ruhige Intro zu „Where Sadness Never Rests“ sei hier ebenfalls als Beispiel genannt. Auch bezüglich des Songwritings sind auf „Immortal“ diverse Änderungen auszumachen. Wie Songs wie das eingängige „Standing Tall“ belegen, orientiert die Band sich anders als noch auf „In Thy Power“ offenbar nicht mehr so stark am US-Metal der 80er, denn die neuen Kompositionen lassen sich am ehesten in der Schnittmenge von HELLOWEEN und GAMMA RAY einordnen. Trotz des Vergleichs mit derartigen Legenden wird hier jedoch nicht bloß abgekupfert, denn die einzelnen Songs weisen ein hohes Maß an Eigenständigkeit auf – wirkten noch auf „In Thy Power“ die meisten Riffs nach einigem Hören belanglos bescheren die Schweden den Hörer auf ihrem neuen Output in jedem Song mit eingängigen, oftmals zweistimmigen Melodien und einer Fülle an treibenden, abwechslungsreichen Riffs, die das Herz jedes Headbangers höher schlagen lassen. Lediglich das etwas verunglückte „Beg Me“ funktioniert hier als Gegenbeispiel, denn hier wollen Gesang und Instrumentierung nicht so richtig zusammen passen. Auch das Outro „Departure“ wird den offensichtlichen Fähigkeiten der Musiker in keiner Weise gerecht. Im Großen und Ganzen ist das Songwriting auf dieser CD jedoch hervorragend, da die Songs durch viele verschiedene Parts und gelegentliche, ruhige Momente angenehm abwechslungsreich gestaltet sind. Spielerisch überzeugt das Quintett ebenfalls auf ganzer Linie. Die Songs sind größtenteils im Uptempo-Bereich angesiedelt, wobei die Band absolut punktgenau spielt und auch die Gitarristen Collin und Ahonen glänzen durch beeindruckende Instrumentalarbeit. Produziert wurde „Immortal“ ebenfalls einwandfrei, weshalb man hier von einem absolut gelungenen Album sprechen kann.

Abwechslungsreichtum und Innovation sind heutzutage nicht immer gewährleistet, wenn von traditionellem Heavy Metal die Rede ist. Umso mehr sei „Immortal“ jedem Fan des genannten Genres wärmstens ans Herz gelegt. Wenngleich es zur Unsterblichkeit wohl noch nicht ganz reichen wird, spielen die Schweden sich hier fast völlig ohne maßgebliche Aussetzer durch zehn eingängige Metal-Hymnen und haben sich damit selbst übertroffen. Anspieltipps: „Immortal“, „Freedom Calling“ und „Train Of Destruction“.

Trackliste:
01. Immortal
02. Standing Tall
03. Where Sadness Never Rests
04. Beg Me
05. Freedom Calling
06. Fear Of The Rage
07. Time
08. Fight To Survive
09. Train Of Destruction
10. As I Sleep
11. Departure
Spielzeit: 00:51:40

Line-Up:
Magnus Thurin - Vocals
Leif Collin - Guitar
Esa Ahonen - Guitar
Hans Karlin - Drums
Bjorn Svensson - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
19.11.2008 | 20:42
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