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Cover von Crystal Tears -- Hellmade
Band: Crystal Tears Homepage Crystal Tears bei Facebook Metalnews nach 'Crystal Tears' durchsuchenCrystal Tears
Album:Hellmade
Genre:Heavy Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:28.03.14
CD kaufen:'Crystal Tears - Hellmade' bei amazon.de kaufen
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"Solide mit Schönheitsfehlern"

Mit „Hellmade“ präsentieren die griechischen Metaller CRYSTAL TEARS ihr inzwischen drittes Album und haben zum dritten Mal den Sängerposten neu besetzt. Selbiger wird ab sofort von einem gewissen Søren Adamsen ausgefüllt, der zuletzt bei den dänischen Thrash Metallern AETILLERY beschäftigt war, mit denen er die beiden hervorragenden Alben „When Death Comes“ und „My Blood“ einsang. Man darf also gespannt sein, wie sich der Mann bei seinen neuen Arbeitgebern schlägt.

Für die Produktion ihres neuen Albums haben sich CRYSTAL TEARS an den griechischen Soundpapst und MYSTIC PROPHECY-Frontmann R.D. Liapakis gewandt und das ergibt durchaus Sinn, denn mit ihrem melodischen Heavy Metal verpackt in tonnenschweres, zeitgemäßes Riffing schlagen die griechisch-dänischen Metaller eine ganz ähnliche Richtung wie dessen Band ein. Allerdings zeigt bereits der Opener „Destination Zero“, dass es auf „Hellmade“ eine Idee technischer zugeht. Die Herren aus Thessaloniki sind auf ihrem dritten Album also bemüht, möglichst modern und heavy aufzutreten, weshalb es mit Songs wie „The Skies Are Bleeding“, „Resurrection Suicide“ oder „Violent New Age“ Riffs auf die Ohren gibt, die so auch ohne Schwierigkeiten auf jedem skandinavische Melodic Death Metal-Album stehen könnten. Relativiert wird dieses Kompromisslosigkeit in erster Linie durch Herrn Søren Adamsens Gesang – wer den Mann aus seiner Zeit bei ARTILLERY kennt, der weiß, dass er Däne über ein eher temperiertes Organ verfügt, was den Sound von CRYSTAL TEARS klar im Heavy Metal verwurzelt. Und wenngleich Herr Adamsen auch auf „Hellmade“ eine ziemlich gute Figur macht, so muss man doch eingestehen, dass er bei ARTILLERY etwas besser ins Gesamtbild gepasst hat. Das mag daran liegen, dass er bei den Thrashern gegen eine nicht ganz so muskulöse Instrumentierung ansingen musste oder daran, dass ihm die Gesangslinien der Griechen einfach nicht ganz so gut zu Gesicht stehen. So oder so haben sich CRYSTAL TEARS mit dem Mann einen ganz hervorragenden Sänger ins Boot geholt, der hymnische Mitgröl-Nummern wie „The Devil Inside“ oder „Rock 'n' Growl“ durchaus zu veredeln weiß. Auch ansonsten machen die Mannen auch Album Nummer drei so einiges richtig und liefern somit eine Platte gänzlich aus einem Guss ab. Was fehlt ist letztendlich der letzte Schliff, der aus „Hellmade“ein hervorragendes und nicht „nur“ ein gutes Album gemacht hätte – bei aller Energie und technischer Finesse, welche die Band hier zweifelsohne zur Schau stellt, reißen die Songs auf dieser Platte nicht immer wirklich mit. Klar, ein Album wie dieses hört man sich immer wieder gerne an, aber bis auf einige Ausnahmen bleibt dabei nicht allzu viel hängen. Spaß macht's aber allemal – nicht zuletzt dank des coolen MIDNIHT OIL-Covers „Beds Are Burning“.

Ein Album wie „Hellmade“ ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es ist eine absolut anständige Metal-Platte voll am Puls der Zeit. Mit Søren Adamsen haben sich die Griechen einen in jeder Hinsicht fähigen Frontmann geangelt, der hier zwar nicht ganz so zwingend agiert wie einst bei ARTILLERY, für die Truppe aber dennoch einen Gewinn darstellt. Wer mit einem modernen Mix aus Härte und Melodie etwas anfangen kann, ist bei CRYSTAL TEARS in jedem Fall goldrichtig.

Trackliste:
01. Destination Zero
02. The Skies Are Bleeding
03. Out Of The Shadows
04. The Devil Inside
05. Resurrection Suicide
06. Psycho Pollution
07. Under Your Skin
08. Violent New Me
09. Ever Alone
10. Rock N Growl
11. Beds Are Burning [MIDNIGHT OIL-Cover]
Spielzeit: 00:40:48

Line-Up:
Søren Adamsen - Vocals
Kostas Sotos - Guitar
Mate Nagy - Guitar
Alex Chamalides - Bass
Chrisafis Tantanozis - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
21.03.2014 | 23:06
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