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Cover von Cypecore -- Innocent
Band: Cypecore Homepage Cypecore bei Facebook Metalnews nach 'Cypecore' durchsuchenCypecore
Album:Innocent
Genre:Industrial Metal, Melodic Death Metal
Label:Twilight
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:21.05.10
CD kaufen:'Cypecore - Innocent' bei amazon.de kaufen
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"Es lebe die Wiederholung!"

Es müsste ziemlich genau ein Jahr her sein, dass ich zum ersten Mal auf CYPECORE gestoßen bin. Damals hörte ich mir auf der MySpace-Seite den Song „Innocent“ an. Etwa einen Monat später sitze ich auf dem Camping Platz des Queens Of Metal Festivals, auf dessen Billing CYPECORE eigentlich nicht standen. Dennoch höre ich einen Song, der wie „Innocent“ klingt. Ich bin mir sicher, das muss die Band sein, die ich vor Kurzem entdeckt habe. Eine kurze Recherche ergab, dass die Jungs für CONTRADICTION eingesprungen sind. Einen Song gehört und sofort wieder erkannt. Das muss man erst einmal schaffen.

Jetzt haben die jungen Sinsheimer ein Album fertig gebastelt, das nach eben diesem Song „Innocent“ benannt ist. Musikalisch wird melodischer Death Metal mit jeder Menge Industrial-Einfluss geboten. Das „Core“ im Namen sollte also keinen abschrecken, denn mit Hardcore hat die Band nichts am Hut. Allerdings auch nicht mit Abwechslung.
Schon im rein elektronischen Intro wird gezeigt, was die Trademarks sind. Industrielle Klänge und leider auch Längen. Die Band ruht sich zu oft auf Altbewährtem aus und wiederholt das so oft, dass meistens jede Spannung verloren geht. Das bedeutet aber nicht, dass kein Gespür für Arrangements vorhanden ist. Die Dynamik in den Songs stimmt. Lautstärke, Tempo und die elektronischen Samples werden gekonnt eingesetzt.
Vielmehr hat man das Gefühl, dass man auf jedes Riff, auf jeden Refrain derart stolz ist, dass man sie dem Hörer gleich hundert mal vorspielen muss. Dabei hat dieser das Riff leider schon bei zig anderen Bands des Genres zu Tode gehört. Wenn das Album nur 40 statt der wirklich langen 52 Minuten gedauert hätte, wäre auch nichts verloren gewesen und die Songs klängen lebendiger.
Wirklich überzeugend ist somit nur, wer hätte es gedacht, „Innocent“. Dieser Song lebt nämlich von eben dieser ständigen Wiederholung. Und von einer Lead-Melodie, die man so noch nicht gehört hat. Auch der Song „...And Death Was Nothing To Him“, der an DARK TRANQUILLITY erinnert, gehört zu den stärkeren Tracks des Albums und funktioniert übrigens nach einem ganz ähnlichen Schema.

Trotzdem bin ich gespannt, mehr zu hören. Wenn die Längen etwas eingedampft werden, Schreihals Attila etwas mehr Variation mitbringt, die Riffs wirklich neu klingen und der Schlagzeuger vom Schema-F abweicht, dann ist diese Mischung viel versprechend. Denn für ein erstes Album, das möchte ich klar stellen, ist dies trotzdem eine wirklich gute, überdurchschnittliche Leistung. Und es wird sicherlich genug Leute geben, die sich von den Längen nicht stören lassen. Fans von Melodic Death Metal sollten hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren.

Trackliste:
1. Intro
2. Everdying
3. Mission
4. And Death was Nothing to Him
5. Final Hour
6. Signs
7. Innocent
8. Something Inside
9. The Origin of Hate
10. Control Yourself
11. Distraction
12. Outro
Spielzeit: 00:51:50

Line-Up:
Attila Erdélyi - Vocals
Nils Lesser - Guitar
Christoph Rogdakis - Guitar, Keys
Christoph Heckel - Bass
Lucas Buttendorf - Drums
Samuel Stelzer [Sammy]
03.06.2010 | 19:16
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