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Cover von Cyrence -- Endtime Stories [Demo]
Band: Cyrence Homepage Cyrence bei Facebook Metalnews nach 'Cyrence' durchsuchenCyrence
Album:Endtime Stories [Demo]
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:02.09.11
Share:

"Runterladen, auschecken, abfeiern!"

Wenngleich München als Landeshauptstadt des erzkonservativen Bayern gemeinhin als eher spießig und ganz und gar nicht „Metal“ gilt, gibt es auch in der „Weltstadt mit Herz“ eine durchaus umtriebige Underground-Szene. Das beweisen auch die lokalen Thrash Metaller CYRENCE, die vor nicht allzu langer Zeit mit ihrem Demo „Endtime Stories“ debütierten. Nachstehend soll nun geklärt werden, warum die Schublade „Demo“ der vorliegenden Platte ganz und gar nicht gerecht wird.

Obwohl Bandkopf Tim Grathwohl „Endtime Stories“ vollkommen im Alleingang im heimischen Wohnzimmer Produziert hat, können die vier enthaltenen Songs mit durchaus hochwertigem Sound punkten, von dem manche Produktion aus dem lokalen Underground, welche nicht den Zusatz „Demo“ trägt, nur träumen kann – dass hier statt echter Schießbude nur ein Drumcomputer zu hören ist, lässt sich zwar freilich nicht ganz kaschieren, klingt aber auch lange nicht so künstlich, wie man vielleicht glauben möchte. Musikalisch hat man sich im Hause CYRENCE den melodischen Thrash Metal auf die Fahne geschrieben und genau das ist es dann auch, was man auf „Endtime Stories“ zu hören bekommt: Schon im eröffnenden „The Nuke“ paaren sich zweifelsohne von der Bay Area inspirierte Riffs mit großen, eingängigen Refrains, die ein schönes Gegengewicht zu den vornehmlich ruppigen Strophen bilden. Des Zusatzes „Melodic“ hätte es in der selbst gewählten Genre-Beschreibung dabei gar nicht bedurft, denn CYRENCE flechten derart viele gelungene Melodien in ihre Songs ein, dass das ohnehin jedem sofort auffallen dürfte – da wäre das gefühlvolle Solo des Openers, das insgesamt recht einprägsame Riffing des nachfolgenden „Jesse Survived“ oder auch die recht offensichtlich an IRON MAIDEN erinnernden Melodieläufe aus „Ethic’s Lost“, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Gesanglich orientiert man sich ganz offensichtlich vornehmlich an METALLICA, was vor allem die Österreicher WOLFPACK UNLEASHED ins Gedächtnis ruft und ähnlich wie bei den letztgenannten liegt auch Herr Grathwohl hin und wieder mal leicht daneben, macht den Hetfield ansonsten aber schon recht gut und passt mit seinem rauen Organ bestens zu den kraftvollen Songs. Wie man aus den Songtiteln schnell erschließen wird, handelt es sich bei „Endtime Stories“ nicht nur einfach um ein Demotape, sondern um ein Mini-Konzeptalbum – während Geschichten über das selbst verschuldete Ende der Menschheit im Thrash Metal nicht gerade neu sind, so ist es doch schön, zu sehen, dass sich die Münchner auch ein paar tiefgehendere Gedanken über ihre textlichen Inhalte machen. Wer Bücher wie „The Road“ mochte, wird sicher auch Gefallen an „Endtime Stories“ finden…

In den 20 Minuten, die ihnen auf „Endtime Stories“ zur Verfügung stehen, erzählen CYRENCE nicht nur eine einigermaßen spannende Endzeit-Geschichte, sondern beweisen obendrein, dass sie verdammt gute Songwriter sind. In Sachen Produktion besteht zwar noch Luft nach oben, aber selbst hier macht das Demo der Truppe – welches hier übrigens für lau zu haben ist - eine extrem gute Figur. Wer sich zufällig gerade in der Weltstadt mit Herz aufhält, wenn die Burschen aufspielen, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

Trackliste:
01. Part 1 - The Nuke
02. Part 2 - Jesse Survived
03. Part 3 - Ethic's Lost
04. Part 4 - Death
Spielzeit: 00:22:34

Line-Up:
Tim Grathwohl - Vocals, alle Instrumente
Thomas Meyns [Metalviech]
16.07.2012 | 15:37
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