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Cover von D.A.M.N. [Diary About My Nightmares] -- Forbidden Anger
Band: D.A.M.N. [Diary About My Nightmares] Homepage D.A.M.N. [Diary About My Nightmares] bei MySpace.com Metalnews nach 'D.A.M.N. [Diary About My Nightmares]' durchsuchenD.A.M.N. [Diary About My Nightmares]
Album:Forbidden Anger
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Unexploded Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:29.01.10
CD kaufen:'D.A.M.N. [Diary About My Nightmares] - Forbidden Anger' bei amazon.de kaufen
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"Nicht neu, aber V.E.R.D.A.M.M.T. gut gemacht"

D.A.M.N. [DIARY ABOUT MY NIGHTMARES] aus Braunschweig bzw. Salzgitter musizieren bereits seit 2001 gemeinsam und präsentieren mit „Forbidden Anger“ ihr immerhin schon zweites Full-Length-Album der Metal-Öffentlichkeit.
Nach dem deutschsprachigen Debüt von 2006 hat man sich allerdings mittlerweile internationalen Standards angepasst und präsentiert auf „Forbidden Anger“ nunmehr überwiegend auf Englisch verfasstes Liedgut.

Das anagrammierte „Urt La Bu Tal“ stimmt den Hörer ordnungsgemäß shreddend auf eine Dreiviertelstunde gediegen melodischen Todesbleis ein und führt direkt zu „Lost In Lines“, das einem Duell von ARCH ENEMY und AT THE GATES gar nicht mal so unähnlich ist.
Überhaupt müssen diese schwedischen Vorzeige-MeloDeather [erstere nicht zuletzt ob ihrer nahezu identischen Bandkonstellation inklusive blonder Frontfrau] häufig als Vergleich herhalten, auch wenn D.A.M.N. [ähnlich wie ihre niederländische[n] Brüder/Schwester im Geiste von IZEGRIM] auf „Forbidden Anger“ [noch] deutlich rustikaler zu Werke gehen als o.g. "Gebr. Ammott GmbH & Co. KG" und eben eher in Richtung AT THE GATES oder alter IN FLAMES/DARK TRANQUILLITY tendieren, aber auch räudigeren Elchtod oder Florida-Death Metal zu zitieren wissen.
„Close To The Border“ oder „Deathinfection“ erinnert von den Gitarren, wie auch vom Gesang her auf willkommene Weise an [die noch immer unterbewerteten] DREAMING DEAD und die Harmonien und harschen Riffs von „Hate“ oder „Ewigkeit“ haben durchaus Hitpotential, auch wenn Sängerin Toni hier fast schwarzmetallisch unterwegs scheint.
Einen gelungenen Kontrast zum sonst eher ruppigen Geballer bietet das instrumentale, ruhige „First Class Suicide“, das zum zackigen Titeltrack überleitet, der selbstbewusst sämtliche gängigen Register in Sachen MeloDeath zieht und die kompositorischen Fähigkeiten der Niedersachsen nachdrücklich unter Beweis stellt.
„Across The Street“ nimmt das musikalische Thema des Openers auf und verknüpft souverän derbe Blastbeats mit zwingenden SIX FEET UNDER-Groove-Riffs, bevor „Hall Of Fame“ mit angepisstem Angela Gossow-Shouting und thrashigen Leads nochmal die letzten Kraft- und Headbangreserven zu mobilisieren weiß und ein Hidden Track „Forbidden Anger“ versöhnlich ausklingen lässt.

Auch wenn der etwas umständlich wirkende Bandname und das mäßig gelungene Cover-Artwork den ansonsten durchweg positiven Gesamteindruck ein wenig schmälern, geht das hier zumindest musikalisch schwer in Ordnung.
Die Produktion von ILLDISPOSED-Haudegen Jakob „Batten“ Hansen lässt praktisch keine Wünsche offen und letztlich bin ich vermutlich auch viel zu sehr MeloDeath-Fanboy, um „Forbidden Anger“ irgendwie richtig schlecht oder uninspiriert finden zu können.
Wessen Herz auch nach all' den Jahren noch für gut interpretierten Melodic Death Metal älterer Schule entflammbar geblieben ist, der findet in DIARY ABOUT MY NIGHTMARES eine quasi todsichere Alternative zum polierten Sound der zahlreichen Klone...

Trackliste:
01. Urt La Bu Tal
02. Lost In Lines
03. Close To The Border
04. Deathinfection
05. Hate
06. Ewigkeit
07. First Class Suicide
08. Forbidden Anger
09. Across The Street
10. Hall Of Fame
Spielzeit: 00:48:04

Line-Up:
Antonie „Toni“ Mrusek - Vocals
André Epp - Guitar
Daniel Thunig - Guitar
Mat Rahlmeyer - Bass
Regi Sukopp - Drums
Dirk Konz [dkay] | 08.02.2010 | 23:20

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