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Cover von DGM -- Hidden Place
Band: DGM Homepage  Metalnews nach 'DGM' durchsuchenDGM
Album:Hidden Place
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:12.05.03
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Italien scheint es dieses Jahr gut zu meinen mit Leuten, die auf modernen, progressiven Powermetal stehen. DGM setzen gar noch einen drauf und lassen die aktuelle Scheibe von LABYRINTH ein bißchen blaß aussehen. „Hidden Places“ hat dabei eine große Gemeinsamkeit mit „Labyrinth“ – die besten Songs finden sich am Ende des Albums. Allerdings benötigt der Zweitling von DGM stellenweise mehrere Durchläufe bevor er sich dem Hörer erschließt. Also nichts für Leute die geradeaus durch eine CD rennen, da man versteckte Plätze ja meistens auch erstmal finden muß. Wer da bei einer durchschnittlichen Songlänge von 7 Minuten kapituliert, wird z.B. auch nicht wissen, daß es auf „Hidden Places“ einen Song gibt in dem kurzzeitig Deathmetal/Blackmetal-mäßig gebrüllt wird. Lust auf Entdeckungsreise?

Der Start fällt zunächst wenig originell aus, wenngleich man in „A Day Without The Sun“ schon einige wichtige Trademarks der Band vorfinden kann – die angenehme Gesangstimme des Fronters, die zwar keine Wunder vollbringt, mich aber durchaus eher mit dem Wein- als dem Wasserglas winken läßt, die treibenden Drums, die wirklich gut abgemischt wurden (also weit weg vom „Ulrich-Sound“), das vertrackte Keyboardspiel, das hier zwischen 70er Prog und Power Progressive à la SYMPHONY X pendelt und die tollen Gitarren, die allerdings in späteren Songs noch besser zur Geltung kommen. Man hört sich also durch die folgenden Titel, die alle nett und interessant klingen. Highlights kann man irgendwie noch nicht ausmachen, allerdings wird man so langsam mit dem DGM Sound warm, der zwar, zunächst, wenig eigenständig wirkt (neben schon genannten Bands fühlt man sich instrumental manchmal stark an ELEGY erinnert), aber trotzdem gut ins Ohr geht. Die Anzeige springt auf 7 – „Alone“. Eine Ballade. Mild. Sanft im Geschmack. Hier wird man mit schönen Gitarrenleads und intensivem Gesang verzaubert und auch gefesselt. Wer sich jetzt denkt, daß es gerade so weiter gehen könnte, hat Glück – plötzlich ist „nett“ und „so ähnlich schon mal gehört“ zu wenig und man bekommt nur noch beste Kost serviert. Warum nicht gleich so? Bei „Blind!!“ gibt es gleich zu Anfang was zum schmunzeln, baut der Song doch auf ein grooviges Riffing auf, das an „Straight To Hell“ von RAGE erinnert, sich aber durch einen Klasserefrain, tolle Breaks und Solos über genannten Song hinweg hebt. „Age Of The Flame“ überrascht mit abgefahrenem Sound und witzigen Jazz-Momenten. Als Finale hat man sich noch mal eine (Uptempo-) Ballade ausgewählt, bei der eindringlicher Gesang, emotionale Ausbrüche und irre Gitarrenarbeit den „Nachtisch“ zu einem echten Hochgenuß machen.

„Hidden Place“ ist eine zwiespältige Geschichte, da man leider verhältnismäßig spät aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und uns erst gegen Ende zeigen kann, wozu die Band spielerisch in der Lage ist. Da hätte wesentlich mehr drin sein können. So vergebe ich gute 5 Punkte für eine Scheibe, die `nen fetten 6er abstauben hätte können, wäre das Niveau durchgängig auf dem der letzten 4 Songs. Trotz genannter Kritikpunkte eine der bemerkenswerteren Veröffentlichungen in diesem Bereich, der Genrefans auf jeden Fall ihr Ohr leihen sollten.

Trackliste:
1. A Day Without The Sun
2. Save Me
3. Hidden Places
4. Invisible Rain
5. Storm #351
6. Heaven
7. Alone
8. Blind!!
9. Age Of The Flame
10. Winter Breeze


Werner Heinz [sOULiON]
25.09.2003 | 12:58
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