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Band: Dagoba bei Facebook Metalnews nach 'Dagoba' durchsuchenDagoba
Album:Poseidon
Genre:Modern Metal, Neo-Thrash
Label:XIII Bis Group
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:03.09.10
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"Inbrünstige Wellen"

Mit ihrem letzten Longplayer "Face The Colossus" haben sich die Franzosen DAGOBA nicht nur Freunde gemacht. Der Hauptvorwurf: Der ausgeklügelte, arschtretende Neo-Thrash der Truppe aus Marseille hätte durch Zentner an Keyboards und Orchesterparts an Durschlagskraft verloren. In der Tat war "Face The Colossus" intensiver, atmosphärisch dichter, komplexer und schwieriger zu greifen als sein Vorgänger "What Hell Is About", das munter im Fahrwasser von MACHINE HEAD, FEAR FACTORY, MNEMIC und Konsorten, wenn auch mit eigener Note [die von Death Metal bis Black Metal reichte], schwamm. Frage nach zahlreichen Durchläufen beider Alben: War der angedeutete, in seiner Überladenheit fast an den Audioterror von STRAPPING YOUNG LAD erinnernde Weg auf "Face The Colossus" wirklich so falsch?

"Poseidon", das bereits vierte Werk, ringt mit dem Kompromiss. Zum einen ist die Produktion wieder etwas kantiger geraten, so dass die weiterhin vorhandenen Keyboardteppiche nicht ganz so erdückend und glatt erscheinen, zum anderen sind die Songs etwas simpler und fokussierter ausgefallen. Mit anderen Worten: "Poseidon" will versöhnen, eint "What Hell Is About" und "Face The Colossus", lässt sich aber eine leichte Schlagseite in Richtung letzteres Werk nicht nehmen. DAGOBA wagen also weder den Schritt nach vorn noch zurück, bleiben aber zum Glück trotzdem nicht stecken, da "Poseidon" einfach zu viele packende Momente zu bieten hat, als dass man den Franzosen ob der verpassten Weiterentwicklung wirklich böse sein könnte. Der Opener "Dead Lion Reef" ist ein Kracher vor dem Herren, genauso wie "The Devil's Triangle", der Videotrack "Black Smokers [752° Fahrenheit] und "Degree Zero", die allesamt die richtige Mischung aus brettharten Riffs, eingängigen Refrains, coolen Effekten und spannenden Arrangements für sich verbuchen können. Es ist definitiv kein Leichtes mehr DAGOBA in eine Schublade zu stecken. Modern, hart, melodisch – das muss reichen.

Es bleibt festzuhalten, dass "Poseidon" für keinen Fan wirklich enttäuschend ausgefallen sein dürfte, aber wahrscheinlich keinen Klassikerstatus erreichen wird. Dafür klingt das Album stellenweise einfach zu routiniert und berechnet. Das ändert allerdings nichts daran, dass einem das Teil in gewissen Momenten wahrlich den Kopf abschraubt.

Trackliste:
01. 43° 17'N / 5° 22'E
02. Dead Lion Reef
03. Columnae Herculis
04. The Devil's Triangle
05. Degree Zero
06. The Horn Cape
07. Black Smokers [752° Farenheit]
08. Ha Long
09. Shen Lung
10. I Sea Red
11. There´s Blood Offshore
12. Waves Of Doom
Spielzeit: 00:43:18

Line-Up:
Shawter – Vocals, Samples
Izakar – Guitar
Werther – Bass
Franky – Drums
Michael Siegl [nnnon]
08.10.2010 | 00:00
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