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Cover von Dagoba -- Post Mortem Nihil Est
Band: Dagoba Homepage Dagoba bei Facebook Metalnews nach 'Dagoba' durchsuchenDagoba
Album:Post Mortem Nihil Est
Genre:Modern Metal
Label:earMusic
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.06.13
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"Der fünfte Streich"

DAGOBA lassen nicht locker: Nachdem ihr vierter Longplayer „Poseidon” [2010] gerade in Deutschland unverdienterweise untergegangen ist [angesichts des nautischen Konzeptanstrichs des Albums natürlich besondere Ironie des Schicksals], melden sich die Südfranzosen aus Marseille völlig unbeirrt und trotz Line Up-Wechsel [für Gitarrist Izakar ist jetzt ein gewisser Z an Bord] mit neuem Label und neuem Album eindrucksvoll zurück.

Auf „Post Mortem Nihil Est” ändern DAGOBA zwar nichts Grundlegendes an ihrem Stil, dennoch muss man klar anerkennen, dass das Quartett seinen Sound durchaus verfeinert hat: Das Gerüst ist immer noch ein moderner Mix aus Neo-Thrash und Death Metal mit bombastischen, großflächigen Keyboard-Teppichen und dem unbedingtem Hang zum eingängigen Refrain, aber für dieses Album haben DAGOBA ihren Sound deutlich entschlackt, was vielleicht auch Produzent Logan Mader [ex-MACHINE HEAD] zu verdanken ist. Wirkten „Face The Colossus” [2008] und besagtes „Poseidon” stellenweise für den ein oder anderen etwas überladen, so knüpft „Post Mortem Nihil Est” in dieser Hinsicht wieder an den Zweitling „What Hell Is About” [2006] an. Die Songs sind meistens zwar immer noch relativ komplex arrangiert und lang, aber deutlich übersichtlicher als so manches Werk in der Vergangenheit. Das kann man gut oder schlecht finden, aber Fakt ist ebenfalls, dass DAGOBA selten eine derartige Hitdichte auf einem Album zu verzeichnen hatten. Nach kurzer Eingewöhnungsphase bleiben Songs wie „Yes, We Die”, „Kiss Me, Kraken” oder „Oblivion Is For The Living” im Ohr kleben und arbeiten sich unaufhörlich ins Hirn vor. Dieser Umstand ist nicht zuletzt dem variablen Gesang/Geshoute von, ähm, Shawter zu verdanken, der sich nochmals steigern könnte und hier eine beeindruckende Performance abliefert.

Wer Bock auf einen hittigen, so hart wie melodischen Modern Metal-Cocktail hat, der nichts mit Djent am Hut hat, muss sich „Post Mortem Nihil Est” auf jeden Fall besorgen. DAGOBA-Fans werden sowieso nicht enttäuscht.

Trackliste:
01. When Winter...
02. The Realm Black
03. I, Reptile
04. Yes, We Die
05. Kiss Me, Kraken
06. Nevada
07. The Great Wonder
08. The Day After The Apocalypse
09. Son Of A Ghost
10. Oblivion Is For The Living
11. By The Sword
Spielzeit: 00:50:54

Line-Up:
Shawter – Vocals, Keyboards
Z – Guitar
Werther – Bass
Franky – Drums
Michael Siegl [nnnon]
08.06.2013 | 19:58
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