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Cover von Dam -- The Difference Engine
Band: Dam Homepage Dam bei Facebook Metalnews nach 'Dam' durchsuchenDam
Album:The Difference Engine
Genre:Black/Death Metal, Death Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:02.11.07
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"Komplexes Death-Geschredder mit Chaosfaktor"

DAM aus dem sonnigen London legen in diesen Tagen ihren Zweitling „The Difference Engine” vor, nachdem sie bereits vor zwei Jahren mit ihrem Debüt „Purity [The Darwinian Paradox]” einen guten Einstand hatten. Geboten wird nach einigen erfolgreich überstandenen Runden im Besetzungskarussell nach wie vor recht komplexer Death Metal mit ziemlich hohem Black-Metal-Einschlag.

Und letzterer macht sich hauptsächlich beim Gesang bemerkbar, da dieser sich die meiste Zeit als eine Mischung aus Jeff Walker [CARCASS], Tompa Lindberg [DISFEAR, ex-AT THE GATES] und eben jeder Menge heiser-krächzender Screams mit gelegentlichen klaren Parts präsentiert. Aber auch bei der Instrumentalfraktion hat sich so manches flirrendes Riff eingeschlichen, das den Jungs aus England gut zu Gesicht steht und sich auflockernd in den vielschichtigen Death Metal einfügt. Zwischendurch tauchen dann wiederum deutliche Querverweise in Richtung von ZYKLON, der bereits erwähnten CARCASS und AT THE GATES sowie obendrein DEATH auf – hört Euch mal den Anfang von „Mirror-Image Ritual“ an –, sodass sich schnell zeigt, dass der eine Herr auf dem etwas kajal-lastigen Bandfoto sein CYNIC-Shirt sicherlich nicht nur wegen der schicken Farben trägt. So hinterlassen „Eyeballing“ oder auch das wuchtige „The Wound That Never Heals“ wenig Raum für Zweifel, doch ab und an macht sich dennoch die Vermutung breit, dass DAM es zwar handwerklich verdammt gut drauf haben, gelegentlich aber einfach noch von sich selbst und auch den Hörern zu viel verlangen, sodass manches Arrangement haarscharf am Chaos vorbeischrammt. Etwas weniger Komplexität und die Einsicht, nicht etliche verschiedene Elemente und Einflüsse auf Biegen und Brechen in einen einzigen Song verpacken zu müssen, wäre den Songs insgesamt sicherlich zuträglich, und selbst damit wären DAM noch immer alles andere als eingängige Weichspülkost – was positiv zu verstehen ist. Bei der Produktion indessen wäre in Zukunft ein transparenterer und differenzierterer Sound wünschenswert, da dieser auf „The Difference Engine“ zwar durchaus in Ordnung geht, aber insgesamt etwas schwammig daherkommt und somit leider die Leistung an den Instrumenten weniger gut zur Geltung kommen kann.

„The Difference Engine“ ist ein vielschichtiges und anspruchsvolles Album geworden, mit dem DAM – ich erspare jetzt mal allen Beteiligten irgendwelche blöden Wortspielchen auf den Bandnamen – beweisen, dass sie trotz einiger kleinerer Kritikpunkte eine Menge Potential im Gepäck haben. Die oben exemplarisch erwähnten Songs oder auch der Titeltrack der Scheibe müssen zweifellos als gelungen verbucht werden, sodass „The Difference Engine“ alles in allem eine gute, wenn auch schwer verdauliche Veröffentlichung der Jungs von der Insel darstellt.

Trackliste:
01. The Difference Engine
02. Eyeballing
03. Outside
04. Mirror-Image Ritual
05. Made Of Beasts
06. Gangrene. Purulence. Impact.
07. A Wound That Never Heals
08. New Quest
09. This Has Nothing To Do With Apathy
Spielzeit: 00:41:02

Line-Up:
Nathanael Underwood – Vocals, Guitar
Dan Knight – Live Guitar
Daniel Rumbol – Bass
Brad Merry – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
26.10.2007 | 00:32
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