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Album:The Valiant Fire
Genre:Melodic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.03.15
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"Melodischer Leckerbissen für Genrefans"

DAMNATION ANGELS klingen vom Bandnamen her vielleicht wie eine typische Thrash-Metal-Band tatsächlich hat die Band mit ihrem Debüt allerdings eindrucksvoll bewiesen, dass man in ganz anderen Bereichen punktet. Die symphonischen Melodic-Metaller aus England konnten schon auf der ersten Platte starke harmonische Nummern präsentieren, die allerdings noch Luft nach oben gelassen haben. Ob es für "The Valiant Fire" reicht, um in die Spitzenklasse der Melodic-Szene Fuß zu fassen, dies lässt sich durchaus klären.

Mit „Finding Requiem“ beginnt die Abenteuerreise der Jungs aus England. Harmonisch und mit einem ausgeprägten Hang zu symphonischen Spitzenmelodien knallt man mit Tempo um die Ecke, um dann die Bremse zu betätigen und die Atmosphäre für sich sprechen zu lassen. Dabei werden sofort Ähnlichkeiten zu KAMELOT sichtbar. Weiter kann man mit dem Gesang punkten. Hier zeigt man, dass man einen Könner am Mikro hat. Wärme und Emotionen werden hier in jeder Phase der Songs weitergetragen und lassen die Songs zu einem Erlebnis werden. Dabei erinnert die Art zu singen und die Wärme, die dabei versprüht wird, an Kollege Georg von SERENITY. DAMNATION ANGELS zeigen sich auf „The Valiant Fire“ durchaus vielseitig und abwechslungsreich. Zu wenig für Power-Metal allerdings oft zu viel für „nur“ reinen Melodic-Metal. Auch die progressive Schiene wird zu wenig bedient, um in das Genre zu fallen und dennoch kratzt man bei vielen Songs an allen diesen Türen. Dies bringt eine perfekte Mischung aus vielen Genres hervor, die die Band für sich perfekt einzusetzen weiß. Die symphonischen Parts – man könnte auch vom Herzstück der Gruppe sprechen – geben immer wieder frischen Wind in die Songs und klingen ganz eigen. Hier schafft man es, nicht die anderen Bands einfach zu kopieren, sondern mit viel Charme und Können eine eigene Note für sich hervorzubringen. Die vielen Facetten, die die Songs bieten, sind wirklich schön in Szene gesetzt und geben einen immer wieder etwas zu entdecken. Mit „This Is Who We Are„ zeigt man, dass man auch mit langsamen Songs gewinnen kann. Der wunderbare Text und der wirklich starke Refrain geben ordentlich Dampf und lassen auch diesen emotionalen Stampfer zu einen Genuss werden. Obgleich die Songs immer wieder an Fahrt aufnehmen, dann wieder den Takt ändern und man sich wieder auf einer neuen Reise befindet, sind diese nie zu überladen oder zu anstrengend gestaltet. Die Übergänge der Lieder sind einfach sehr gut nachvollziehbar und man freut sich, wenn wieder eine neue Melodie oder ein neuer Takt auf einen wartet.

Reverenzen zu KAMELOT und SERINTY lassen sich nicht von der Hand weisen, sind allerdings alles andere als in einem negativen Licht zu betrachten. Vielmehr schaffen es die Jungs ihren eigenen Sound so hervorragend zu verpacken, dass man gleich in der Königsklasse dieses Genres mitspielen kann. Wer symphonische Musik mag und dazu noch Wert auf einen Könner am Gesang legt, der wird schnell einen Narren an DAMNATION ANGELS fressen. Hier geht man mit Spaß und zugleich dem Wissen ans Werk, wie man eine richtig interessante Platte gestaltet, die trotzt ihre Abwechslung nie zu anstrengend wird.

Trackliste:
01 Finding Requiem
02 Icarus Syndrome
03 This Is Who We Are
04 The Frontiersman
05 Closure
06 The Passing
07 Everlasting
08 The Fire Inside
09 Under An Ancient Sun
Spielzeit: 01:04:43

Line-Up:
PelleK - Vocals
Will Graney - Guitars, Orchestration
John Graney - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
08.04.2015 | 11:18
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