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Band: Danzig Homepage Danzig bei Facebook Metalnews nach 'Danzig' durchsuchenDanzig
Album:Deth Red Sabaoth
Genre:Heavy Metal, Rock
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.06.10
CD kaufen:'Danzig - Deth Red Sabaoth' bei amazon.de kaufen
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"Saftschinken"

Man kann nicht bestreiten, dass die Karriere von DANZIG nach dem legendären vierten Album "4" [1994] und dem Split mit Rick Rubins Label American Recordings stetig den Bach runterging. Mastermind und Schinkengott Glenn Danzig verschreckte die Fans auf dem fünften Album "Blackaciddevil" [1996] mit Industrial-Anleihen und verlor sich danach im Business-Dschungel, um immer wieder mit Alben aufzutauchen, die zwar meistens ordentlich waren ["Satan's Child", 1999], aber niemals an die glorreichen ersten vier Alben anknüpfen konnten, teilweise auch wegen grottiger Produktion [das letzte Album "Circle Of Snakes", 2004]. Mit "Deth Red Sabaoth" soll das alles anders werden...

...doch leider hat Glenn den Anschluss nicht im ganz großen Stil gepackt. Das inzwischen neunte Werk "Deth Red Sabaoth" zeigt den Patienten zwar in guter Form, aber ein neuer Klassiker ist das Teil nicht geworden. Zum einen ist die Produktion mal wieder höchstens Mittelklasse [wenn auch erträglich], zum anderen sind die Songs "nur" stark, nicht göttlich. Außerdem hat Glenn zwar immer noch eine sehr bemerkenswerte Stimme, aber seine großen Zeiten als Sänger hat er definitiv hinter sich. Manchmal hat er doch Mühe gegen die Gitarrenwände anzusingen - und das obwohl er im Mix ziemlich weit vorne gelandet ist. Das Line-Up lässt hingegen keine Wünsche offen: Sein Spezi Tommy Victor [PRONG] malträtiert in unnachahmlich fetter Manier die Klampfe, der inzwischen leider ehemalige TYPE O NEGATIVE-Drummer Johnny Kelly gerbt die Felle und Glenns ex-SAMHAIN-Kumpel Steve Zing zupft zumindest live den Viersaiter. Auf der Scheibe selbst war Glenn für die meisten Bassspuren zuständig und lies es nicht nehmen für "Black Candy" hinter die Schießbude zu wechseln - Premiere. Musikalisch besinnt sich DANZIG auf jeden Fall auf seine glorreiche Zeit, versieht diese allerdings mit einem deutlichen '70-iger Jahre Flair und doomigen Anstrichen. BLACK SABBATH sagen jedenfalls oft genug Hallo. Und so kommen dann Ohwürmer wie "The Revengeful", "On A Wicked Night" und das an ZZ TOP-erinnernde [!] "Ju Ju Bone" dabei heraus. Mit dem zweiteiligen, insgesamt zehnminütigen "Pyre Of Souls" haut Glenn voll in die Songwriter-Kiste und serviert der Meute einen ambitionierten Track, der im zweiten Teil anfangs unter gesanglichen Schwächen leidet, aber mit fortschreitender Spielzeit richtig in seinen Bann zieht. Geil. Und wem das noch nicht reicht, der findet bestimmt in "Deth Red Moon" oder "Night Star Hel" noch starke Passagen, um sich zu freuen.

Man kann also durchaus an "Deth Red Sabaoth" rummeckern, aber man kann sich auch einfach freuen, dass DANZIG mal wieder eine coole Scheibe veröffentlicht hat, die zwar wie gesagt nicht an die Glanzzeiten anknüpfen kann, aber auf jeden Fall den ein oder anderen Ausfall in der Vergangenheit wieder gut macht. Schinkengott ahoi!

Trackliste:
01. Hammer of the Gods
02. The Revengeful
03. Rebel Spirits
04. Black Candy
05. On a Wicked Night
06. Deth Red Moon
07. Ju Ju Bone
08. Night Star Hel
09. Pyre of Souls (Incanticle)
10. Pyre of Souls (Seasons of Pain)
11. Left Hand Rise Above
Spielzeit: 00:52:00

Line-Up:
Glenn Danzig - Vocals, Bass, Guitar, Drums on "Black Candy"
Tommy Victor - Guitar
Steve Zing - Bass
Johnny Kelly - Drums
Michael Siegl [nnnon]
29.06.2010 | 16:31
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