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Cover von Danzig -- Skeletons
Band: Danzig Homepage  Metalnews nach 'Danzig' durchsuchenDanzig
Album:Skeletons
Genre:Blues / Bluesrock, Glam Rock, Horror Punk
Label:AFM Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:27.11.15
CD kaufen:'Danzig - Skeletons' bei amazon.de kaufen
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"Leichen im Keller?"

Kann man es sich eigentlich leisten, zu Glenn Allen Anzalone keine Meinung zu haben? Kommt drauf an, wie geschichtsvergessen man dastehen möchte. Immerhin hat der Mann Rockgeschichte gemacht, vor allem mit den MISFITS und als DANZIG, und egal wie man zu den teilweise recht peinlichen Geschichten in der Presse und seinem allgemeinen Muskelgeprotze steht – DANZIG hat seinen Stil, seinen Sound und er hat seine Spuren hinterlassen.

Auf „Skeletons“ zeigt DANZIG nun, wer bei ihm musikalische Spuren hinterlassen hat. Zehn Stücke hat er sich ausgesucht und sie „danzifiziert“. Einige Verneigungen waren dabei zu erwarten – die vor BLACK SABBATH, deren „N.I.B.“ in der Version von DANZIG leider etwas hüftsteif und hölzern daherkommt, und diejenige vor ELVIS PRESLEY, dessen „Let Yourself Go“ in seiner grandiosen schmierigen Schmachtigkeit zu den Highlights von „Skeletons“ zählt. Andere wiederum überraschen – mit AEROSMITH war ja nun nicht unbedingt zu rechnen. Highlights gibt es noch einige mehr - „Devil's Angels“, „Satan“, „Lord Of The Thighs“ und „Action Woman“. HiFi hingegen gibt es nicht. DANZIG, und man darf durchaus vermuten, dass dahinter eine künstlerische Entscheidung steht und nicht etwa Dilettantismus oder Geldmangel, lässt seine Coversongs in einem Sound erklingen, gegen den das 88er „Danzig“ die reinste Hochglanzscheibe ist.

Das muss man mögen oder zumindest akzeptieren, wenn man „Skeletons“ nicht von vornherein vergessen will. Streiten kann man allemal darüber, ob das jetzt die richtige Entscheidung war. Aber es passt nicht schlecht zu den Originalen, deren Sound aus heutiger Sicht ähnlich defizitär wirkt. Was hilft ist: Mitten rein, Anlage aufdrehen. Und natürlich: Kontext. Zum Beispiel der 1969er Biker-Exploitation-Streifen „Satans Sadists“.


Trackliste:
01. Devil's Angels [Davie Allen & The Arrows]
02. Satan [Paul Wibier]
03. Let Yourself Go [Elvis Presley]
04. N.I.B. [Black Sabbath]
05. Lord Of The Thighs [Aerosmith]
06. Action Woman [The Litter]
07. Rough Boy [ZZ Top]
08. With A Girl Like Your [The Troggs]
09. Find Somebody [The Young Rascals]
10. Crying In The Rain [The Everly Brothers]
Spielzeit: 00:35:56

Line-Up:
Glenn Danzig - Gesang
Tommy Victor - Gitarre
John Kelly - Schlagzeug
Steve Zing - Bass
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
18.12.2015 | 23:38
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