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Band: Dark Age Homepage Dark Age bei Facebook Metalnews nach 'Dark Age' durchsuchenDark Age
Album:Acedia
Genre:Gothic Metal, Melodic Death Metal, Melodic Metal, Modern Metal
Label:AFM Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:13.11.09
CD kaufen:'Dark Age - Acedia' bei amazon.de kaufen
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"Ein bunter Strauß an Melodien"

DARK AGE aus Hamburg spielen schon eine ganze Weile im vorderen Mittelfeld der hiesigen Metal-Landschaft mit, was sich mit ihrem aktuellen, mittlerweile sechsten Langspieler möglicherweise ändern könnte.

Die Hanseaten präsentieren auf „Acedia“ nämlich eine recht ausgewogene Mischung aus melodischem Göteborg-Style-Death Metal mit allerdings deutlicher Modern, Melodic und gerne auch mal Thrash Metal-Schlagseite, ausgeprägtem Synthesizer-Einsatz und durchaus variablem, abwechselnd cleanem und growligem Gesang.
„Kingdom Nevercome“ macht seine Sache schon mal ziemlich gut, hier regiert nämlich ohrwurmselige, o.g. MeloDeath-Schiene gepaart mit PARADISE LOST in ihrer elektronischen DEPECHE MODE-Phase, „Devote Yourself To Nothing“ erinnert mit seinem kompromisslosen Wechsel von poppig-clean zu growlig-melodeathig dann eher an die finnischen Kollegen von BEFORE THE DAWN, weiß aber mit treibendem Riffing mitzureißen.
„Neon Gardens“ bemüht wiederum gleichzeitig Nu Metal- und Gothic-Referenzen und Sänger Eike klingt Chester Bennington von LINKIN PARK nicht eben unähnlich und „Snake Of June“ schwelgt unbekümmert in schwedisch-melodischen Sphären mit [gesanglichen] GOREFEST-Anleihen. Mit „Zeitgeist“ zücken die Nordlichter dann den Industrial/Cyber Metal-Joker, was an eine Mischung aus SYBREED, RAMMSTEIN und FEAR FACTORY erinnert, leisten sich aber dafür mit dem nachfolgenden „10 Steps To Nausea“ etwas erzwungene Reimkunst und Refrains.
„Halo Meridian“, wie auch „Underneath These Burdens“, bietet ordentlichen MeloDeath-Durchschnitt, während „Babylon Riots“ in seiner Stilvielfalt manchmal schon fast WALTARIesk wirkt und „Myself Heretic“ lässt den bunten metallischen Reigen schließlich erneut BEFORE THE DAWN-artig ausklingen.

Insgesamt bieten und bedienen DARK AGE mit „Acedia“ ein durchaus ansprechend breites Spektrum angesagter Metalklänge und zeigen sich dabei sowohl handwerklich, wie auch in Sachen Songwriting versiert. Man vermag sich allerdings auch nach mehrmaligem Anhören des Eindrucks nicht recht zu erwehren, dass vielleicht mit vorliegendem Buffet aus elf klanglichen Kostbarkeiten zuviel gewollt wird, denn die Hamburger scheinen sich selbst nicht so recht entscheiden zu können oder zu wollen, welcher Sound denn nun wirklich der richtige Weg, auch zum [sicherlich nicht unverdienten, kommerziellen] Erfolg sein könnte.
Anhänger modernen, variantenreichen und ordentlich produzierten Metals unterschiedlicher Couleur sollten sich aber allemal für „Acedia“ erwärmen können.

Trackliste:
01. Kingdom Nevercome
02. Devote Yourself To Nothing
03. Neon Gardens
04. Snake Of June
05. Zeitgeist [Ghost In A Machine]
06. 10 Steps To Nausea
07. Halo Meridian
08. Underneath These Burdens
09. All The Unfulfilled
10. Babylon Riots
11. Myself Heretic
Spielzeit: 00:43:56

Line-Up:
Eike Freese - Vocals, Guitar
Jörn Schubert - Guitar
Alex Henke - Bass
André Schumann - Drums
Martin Reichert - Keyboards
Dirk Konz [dkay]
06.11.2009 | 22:05
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