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Cover von Dark Forest -- The Awakening
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Album:The Awakening
Genre:NwobHM, Power Metal
Label:Cruz Del Sur Music
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:28.02.14
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"Was für eine Verschwendung"

Nun gut, das Musikjahr 2014 beginnt verhalten. Aber nehmen wir es vorerst nicht zu schwer, denn schließlich bleiben noch viele Tage, die genug Platz für jede Menge gute Veröffentlichungen bieten. Jetzt müssen wir uns aber erstmal mit DARK FOREST aus Großbritannien herumschlagen.

Die sind zwar nicht so schlecht, dass die Ohren bluten, aber zumindest so langweilig, dass die Augenlider schwer werden. Haben wir wirklich auf den 1000. IRON MAIDEN-Abklatsch gewartet, der Fantasy-Texte mit König Artus-Romantik verbindet und uns auch noch mit vielen schiefen Tönen quält? Ich denke nicht. Die nicht getroffenen Noten sind zwar hauptsächlich Sänger Josh Winnard zuzuschreiben, versauen der restlichen Truppe aber den Auftritt. Das ist nicht nur schade, sondern fast zum Heulen. Denn hinter dem Konzept der Band verstecken sich tatsächlich ein paar Ohrwürmer, die von Winnard aber so fürchterlich behandelt werden, dass euch glatt das Bier aus der Hand fallen wird. Der Rest der Band macht seine Arbeit weitestgehend gut. Die Gitarrensoli können sich durchaus sehen lassen, das Songwriting ist zwar öde aber schlüssig, und auch Drummer David Horrocks weiß mit seinen Kesseln umzugehen. Was für eine Verschwendung, zumal die Produktion dieser Handwerkskunst auch noch einen extrem dünnen Sound verschafft hat. Trotzdem birgt "The Awakening" eine weitere interessante Eigenheit, die ich euch nicht vorenthalten möchte: Das Album wurde komplett in 444 Hertz aufgenommen, statt der standardisierten 440 Hertz. Dieser Umstand ist an die Gesänge der gregorianischen Mönche angelehnt, die Gebrauch von den so genannten Solfaggio-Frequenzen machten, um spirituelle Erlebnisse herbeizuführen. Schade, dass Frontmann Winnard nicht ansatzweise so schön singt wie ein gregorianischer Mönch.

Ausgehungerte IRON MAIDEN-Fans mit Hang zum Mystischen werden an dieser CD vielleicht Freude haben, alle anderen sollten ihr Geld lieber in die Backkataloge wirklich guter Bands investieren oder einfach abwarten, was 2014 uns noch bringt. DARK FOREST bekommen 3 Punkte, die zwar auch Raum nach unten lassen, mehr aber nach oben. Die Abzüge gibt es vor allem für den schwachbrüstigen Sound und die schrägen Töne.

Trackliste:
01. The Awakening
02. Sacred Signs
03. Penda's Fen
04. Turning Of The Tides
05. Rise Like Lions
06. Immortal Remains
07. Secret Commonwealth
08. The Last Season
09. Sons Of England
Spielzeit: 00:53:43

Line-Up:
Christian Horton - Guitars
Adam Sidaway - Drums
Paul Thompson - Bass
Josh Winnard - Vocals
Patrick Jenkins - Guitars
Timon Menge [sludgeworm]
21.02.2014 | 17:54
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