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Band: Dark Funeral Homepage Dark Funeral bei Facebook Metalnews nach 'Dark Funeral' durchsuchenDark Funeral
Album:Angelus Exuro Pro Eternus
Genre:Black Metal, Melodic Metal
Label:Regain Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:27.11.09
CD kaufen:'Dark Funeral - Angelus Exuro Pro Eternus' bei amazon.de kaufen
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"Vergänglich und bisslos"

Die schwedischen Highspeed-Melo-BM'ler hacken zwar seit Jahren präzise und stilsicher ein Album nach dem anderen durch die Plastikhölle der Kinderzimmer, können aber - um es vorweg zu nehmen - kaum ernsthaft das "Satansding" - so will ich es in dem Fall mal nennen - unters Volk bringen. Was natürlich die berechtigte Frage erneut auf den Plan ruft: Wieso zum Geier fühlen sich soviele Bands unter Zugzwang, ständig den Satanismus - oder was darunter verstanden wird - zu bemühen, um Anklang zu finden oder ihr Image zu formen? Was auf frühen Alben noch Ecken und Kanten hatte und durchaus irgendwo bleibenden Wert verzeichnete, wirkt hier souverän angepasst und dröge.

Das neue Werk beinhaltet jedenfalls neun Songs, die allesamt zwar noch etwas weniger Biss haben als auf dem Vorgänger, dennoch gewohnt flüssig und peitschend schnell daher kommen. Das druckvolle Soundbett unterstreicht die schwedisch-melodische Ausrichtung. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack zurück, da das Material über weite Strecken vorbei rauscht und man nur selten aufhorcht, und zwar dann, wenn es relativ simpel und eingängig zur Sache geht, wie z.B. in "My Funeral", was spätestens beim zweiten Durchlauf gähnende Leere offenbart. Auch das dazu veröffentlichte Video unterstreicht diesen Eindruck. Kitschiger Metal-Standard mit den obligatorischen, abgefuckten Kellergewölben, Blut und zerschminkten Fratzen. Was soll schon sein? Tatsächlich bleibt nämlich auch dabei nicht viel übrig als wenig authentisches Geblaste mit vergänglichen Melodieläufen. Vielleicht ist aber auch die Betrachtungsweise die falsche. Lässt man die Stilrichtung Black Metal und den Wunsch, etwas intensiver in musikalisches Material eintauchen zu wollen, mal außen vor, so scheint das Album wenigstens tauglich für den Biertisch, wo es dann vermutlich vorbeirauschenderweise gute Laune und Energie verbreiten könnte.

Alles in Allem ist es also nicht böse, nicht dunkel, nicht wirklich hasserfüllt, sondern eher recht glatter Extreme Metal zum Vorzeigen, der für vergänglichen Spaß sorgt. Wer genau das sucht, bekommt dann aber beim Hören mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine schicke neue Föhnfrisur.

Trackliste:
01. The End of Human Race
02. The Birth of the Vampiir
03. Stigmata
04. My Funeral
05. Angelus Exuro pro Eternus
06. Demons of Five
07. Declaration of Hate
08. In My Dreams
09. My Latex Queen
Spielzeit: 00:47:16

Line-Up:
Emperor Magus Caligula (Masse Bromberg) - Vocals, Bass
Lord Ahriman (Micke Svanberg) - Guitars
Chaq Mol (Bo Karlsson) - Guitars
B-Force - Bass
Dominator (Nils Fjellström) - Drums
Thomas Kleinertz [shub]
30.11.2009 | 09:14
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