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Band: Dark Tranquillity Homepage Dark Tranquillity bei Facebook Metalnews nach 'Dark Tranquillity' durchsuchenDark Tranquillity
Album:Construct
Genre:Melodic Death Metal
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:24.05.13
CD kaufen:'Dark Tranquillity - Construct' bei amazon.de kaufen
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"Starke Sache"

Sie haben stets gute Arbeit abgeliefert, die Jungs von DARK TRANQUILLITY. Das steht schon mal außer Frage. Manchmal aber auch eben „nur“ gute Arbeit, obwohl es doch eigentlich perfekt sein sollte. Denn nach ihrem außerordentlich superben „Damage Done“ versuchten die Schweden immer, noch einen drauf zu setzen. Der perfekte Song, der perfekte Sound, das perfekte Irgendwas. Sie versuchten, so etwas wie die Enden des Kreises zu finden. Alles immer noch auf bemerkenswertem Niveau, allerdings bis fast zum Ende ausgereizt. „Into The Void“ war so etwas wie ein halbherziger Befreiungsversuch von den selbst angelegten Fußfesseln, doch jetzt legt die Band mal eine richtig fette Überraschung auf den Tisch.

So einiges hat sich getan im Hause DT. Ein etwas anderer, nicht mehr so cleaner, perfektioniert wirkender Sound ist nicht das einzige, was einem bei „Construct“ auffällt. Der Opener „For Broken Words“ kommt mächtig düster und brachial, fast episch daher und lässt nur ansatzweise erahnen, welch mächtige Schritte noch zu erwarten sind. Hier und da drehen die Mannen um Mikael Stanne die Geschwindigkeitsschraube zurück und muten den Fans obendrein auch noch cleane, ja fast melodramatisch sanfte Gesangspassagen zu. „Uniformity“ ist ein Beispiel für diesen Wandlungsprozess, einer der besten Songs, die ich bislang von der Band hören durfte. „What Only You Know“ zeigt zu Beginn fast so etwas ähnliches wie Alternativ-Züge. Aber keine Panik, wo DARK TRANQUILLITY drauf steht, ist auch DARK TRANQUILLITY drin, auch wenn man es nicht immer gleich merkt. Es sind dann Nummern wie „The Science Of Noise“, welche diesbezüglich keinen Zweifel zulassen, hier kracht es wie eh und je. Dass die Band eben aber auch ein Händchen für epische Momente hat, beweist sie am Ende mit „None Becoming“. Ein Rausschmeisser, der ein rundum gelungenes Werk abrundet.

Das zehnte Album von DARK TRANQUILLITY ist wohl eines ihrer Besten. Das unterschreibe ich auf jeden Fall. Doch bin ich nicht so ganz überzeugt, dass dies schon das Ende der Fahnenstange sein soll. Wagte man mit „Into The Void“ nur etwas kleinere Schritte, so wirkt „Construct“ wie ein Riesensprung. Es kommt mir jedoch so vor, als stünde uns das richtig geile DARK TRANQUILLITY-Album noch bevor und dies ist nur die Vorahnung dessen, was uns die Band noch zu bescheren in der Lage sein könnte.

Trackliste:
01. For Broken Words
02. The Science Of Noise
03. Uniformity
04. The Silence In Between
05. Apathetic
06. What Only You Know
07. Endtime Hearts
08. State Of Trust
09. Weight Of The End
10. None Becoming
Spielzeit: 00:42:24

Line-Up:
Mikael Stanne - Vocals
Martin Henriksson - Guitar
Niklas Sundin - Guitar
Martin Brändström - Keyboards
Anders Jivarp - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
17.05.2013 | 16:42
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