.: SUCHE
Interviews mit Darkness Ablaze
Reviews von Darkness Ablaze
Mehr aus den Genres
Pantokrator
Aurum
Death Metal, Melodic Death Metal
4 von 7 Punkten
"Es ist nicht alles Gold, was glänzt"
Turisas
Stand Up And Fight
Melodic Metal, Symphonic / Epic Metal, Viking Metal
4 von 7 Punkten
"Bitterböser Stoß vor den Kopf!"
Triosphere
The Road Less Travelled
Hard Rock, Melodic Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Melodien aus Norwegen"
The Elijah
I Loved I Hated I Destroyed I Created
Ambient, Indie, Post Rock
6 von 7 Punkten
"Atmosphäre trifft Emotion"
Scorpion Child
Scorpion Child
Retro Rock, Rock'n'Roll
6 von 7 Punkten
"Spinnennetz oder Skorpionstachel"
![]() |
| |||||||||||||||||
"Ein Licht in der Dunkelheit" | ||||||||||||||||||
| DARKNESS ABLAZE kommen aus Deutschland, bestehen aus sechs Mitgliedern und spielen Melodic Black/Death Metal. Drei Demos haben die Jungs schon komponiert, wobei das dritte Demotape quasi das Album ist, welches ich jetzt in den Händen halte. Die selbstbetitelte Debüt-Scheibe wurde allerdings noch durch ein Intro aufgemotzt, hat ein ordentliches Cover und Booklet erhalten und wurde professionell veröffentlicht. Alles in allem klingt das doch mal recht ansprechend. Wie schon erwähnt startet die Scheibe mit dem Intro, welches auch „Intro“ heißt. Diejenigen, die schon ein paar meiner Reviews gelesen haben, werden wissen, dass ich auf Ambient Intros stehe. Auch DARKNESS ABLAZE machen hier einen durchaus guten Job. Ein schön melancholischer Einstieg und beim ersten Durchhören der Scheibe dachte ich sogar, dass mir hier ein Ambient Album geschickt wurde. Mit „Lonely I March“ bricht dann allerdings der Sturm los und es wird einem melodischer Death Metal geboten, der mit schwarzmetallischen Schreien kombiniert wird. Schnelle Drums, Blastparts, solide Gitarrenriffs und abwechselnd wird ins Mikro gegrunzt oder gekreischt. Außerdem existiert auch noch ein Keyboard, welches immer mal wieder eingesetzt wird, um die Songs melodischer zu machen. Im Song „The Demon Prevails“ kommt dann sogar noch ein kurzer Chor zum Einsatz. Ihr denkt, dass da vielleicht ein bisschen viel auf einmal auf die Scheibe gepackt wurde? – Jein! Es ist ein relativ gefährlicher Pfad, den die Jungs hier begehen. In der Tat hat man das Gefühl, dass man sich beim Songwriting hin und wieder etwas verzettelt hat und vielleicht zu viel auf einmal wollte. Andererseits klingen ihre Tracks durchaus durchdacht und machen auch Spaß. Mit „Ascending From Ashes Part 1“ hat man dann auch noch ein Instrumental in der Trackliste, welches mir auch ganz gut gefallen hat. Generell haben mir persönlich die ruhigen, instrumentalen und melodischen Songteile am besten gefallen. Die wahre Stärke der Jungs zeigt sich nicht in ihren härteren/brutaleren Parts, sondern dann, wenn sie die Melodien spielen lassen. Da nur Theo als Vocalist auf meinem Promo-Zettel steht, nehme ich an, dass er sowohl das Growling wie auch das Gekreische übernommen hat. Diesen Job erfüllt er auch durchaus sehr gut, auch wenn ich denke, dass es bei manchen Songs fast besser gewesen wäre, wenn man sich auf eine Gesangsart beschränkt hätte. Die Produktion ist ordentlich ausgefallen und passt gut zur Musik, die aus den Boxen dröhnt. Die Texte von DARKNESS ABLAZE können sich auch durchaus sehen lassen und sind nicht sehr klischeehaft ausgefallen – sehr schön. Das Booklet und das Cover wissen ebenfalls zu gefallen und machen sich im CD-Schrank sicher gut. Auf der Scheibe sind außerdem noch vier Live-Videos der Songs „Lonely I March“, „Dance Of Fire“, „The Demon Prevails“ und „Black Rainbow“ zu finden. Diese sind ein ganz nettes Gimmick für Fans und man sieht die Jungs mal in Aktion. Nun, wir kommen zum Ende … Was bleibt mir also noch zu sagen? Natürlich ist es bei der heutigen Veröffentlichungsflut schwer, aus der Masse herauszustechen, und die Jungs wollten das sicherlich mit Hilfe ihrer Vielfalt erreichen. Ein durchaus lobenswerter Ansatz, den man auch unbedingt beibehalten sollte. Das Potenzial dieser Kombo kann man an ihrer ersten Scheibe sicherlich erkennen, auch wenn noch an diversen Ecken und Kanten gefeilt werden muss. Dafür wirkt ihre Musik ehrlich und sie sind keine Metal-Casting Band, die von einem reichen Label gepuscht wird. Man merkt die Arbeit, die in den Songs steckt und die Mühe, welche sich die Herren geben. Noch hat es nicht ganz für den großen Wurf gereicht, aber ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Ich hoffe, dass mir in ein bis zwei Jahren vielleicht schon die nächste Scheibe von DARKNESS ABLAZE um die Ohren fliegt. | ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
Kommentare


















