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CD Review: Darkness Ablaze - Darkness Ablaze

Darkness Ablaze
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Cover von Darkness Ablaze -- Shadowreign
Band: Darkness Ablaze Homepage Darkness Ablaze bei Facebook Metalnews nach 'Darkness Ablaze' durchsuchenDarkness Ablaze
Album:Shadowreign
Genre:Melodic Death Metal
Label:Black Bards Entertainment
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:07.04.10
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"Aus dem Leben einer Copycat-Bande"

Zwar kann die Band nur bedingt für dieses Missverständnis zur Verantwortung gezogen werden, allerdings hat sich "Shadowreign" als Mogelpackung der Woche entpuppt: Die vermeintliche melodische Schwärze blitzt nur gelegentlich auf, stattdessen dominiert melodischer Tod im Geiste moderner Verbrechen aus Schweden, garniert mit einigem pseudoharten Geschrubbe ["The Chains Of Life"] auf. Wenn ich an all die Bands da draußen denke, denen dieser Stil momentan vorschwebt, ist es immer faszinierend zu beobachten, wie wenig Eigenständigkeit in den jeweiligen Stücken zu finden ist und stets brav den großen Acts nachgeeifert wird. Gewiss, das passiert auf höchst professioneller Ebene, doch spielt das in Anbetracht der unüberwindbaren Gesichtslosigkeit keine Rolle mehr. Pop im Metalpelz ist seit Jahren in Mode, das haben auch DARKNESS ABLAZE begriffen.

Demenstprechend klingt deren zweites Album auch - insgesamt zwar keineswegs superschrecklich, aber weiß der Teufel wie austauschbar. Es ist bezeichnend, wenn mich zunächst lediglich eine einzige metallische Melodie in Form des Anfangsriffs von "Reduced To A Beast" [welche wieder den "Melodic Black Metal"-Stempel rechtfertigen könnte] aus meinem hier rasch gefundenen Delirium zu holen. Neben einigen über das gesamte Werk verstreuten "ganz netten" Passagen wie der Streicher-Einlage im Zwischenstück besteht das Gros aus gewöhnlicher MeloDeath-Kost, welche bis auf den sagenhaft schlechten, weil außerordentlich gequält tönenden Klargesang sowie das nervtötende [!] Tony-Carey-Keyboard-Geflipper der Marke KALMAH in "The Might Of Repression" Stangenware zu bieten hat. Daneben gibt es aber auch so Songs wie "Walls", die fangen vorzüglich an, nur um dann diesem Breakdown-Fieber zu verfallen, eine offenbar sich wenig anstregende Gastsängerin reinholen und als Krönung abermals den ehemaligen RAINBOW-Keyboarder im hauseigenen Tastenvergreifer rausholen zu lassen, was dazu führt, dass dem Stück jegliche Dynamik geraubt wird. So kurz davor, mich zu überzeugen und dann so meilenweit daneben greifend...

Aus "Shadowreign" hätte zumindest stellenweise etwas richtig Gutes werden können, wenn DARKNESS ABLAZE nicht andauernd versuchen würden, um jeden Preis Elemente von den großen Abräumern in diesem stilistisch wie auch qualitativ ausgebeuteten Genre in die eigene Suppe zu gießen, strikt nach deren Rezepten zu kochen sowie so gut wie gar keine eigenen Zutaten zuzulassen. Das nervt total, weil so gut wie jede andere aufstrebende Band in dem Metier genauso vorgeht! Wann kommt endlich wieder etwas wie "Stone's Reach" vorbei, das ohne Ende fesselt und nicht durch profane Idolenklauerei zu seiner Hörerschaft kommt?

Trackliste:
01 - Enclosure No. 7
02 - Zero
03 - The Chains Of Life
04 - Trail Of Lies
05 - Reduced To A Beast
06 - Enlightened By Shadows
07 - Interlude
08 - The Might Of Repression
09 - Walls
10 - Two Souls Marked By Sorrow
Spielzeit: 00:53:08

Line-Up:
Theodoros "Theo" Georgitsaros - Gesang
Christof Lorenz - Gitarre
Alexander "Ali" Huber - Gitarre
Jens Podzierski - Keyboard
Christian "Chris" Jaworski - Bass
Sascha Beul - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
08.05.2010 | 16:17
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